Im Jahre 998 Jhdt. erste urkundliche Erwähnung der Region in einer Kaiserurkunde von Otto III.
1150 Jhdt. wird Altlengbach als Stammsitz der Lengenbacher und Streusiedlung mit Kirchenweiler genannt.
1192 Jhdt. die Lengenbacher ziehen auf ihre neue Burg nach Neulengbach, aus der alten Burg entstehen der Pfarrhof und die Pfarrkirche (Simon & Judas Thaddäus)geweiht).
1337 Jhdt. Pittrolf als Pfarrer von Altlengbach in einer Urkunde genannt um 1500 Jhdt. kommt die Pfarre zum Millstätter St. Georgs-Ritterorden.
1522 Jhdt. wird der mitteralterliche Teil des Pfarrhofes errichtet. 1530 Jhdt. nach der ersten Türkenbelagerung von Wien gilt Altlengbach als verbrannter Ort. Kirche und Pfarrhof waren schwer beschädigt und die Seelsorge der Pfarre wird auf Jahrzehnte eingestellt.
1683 Jhdt. zweite Türkenbelagerung, der Ort Altlengbach und der Pfarrhof erden niedergebrannt, die Kirche schwer beschädigt.
1695 Jhdt. der zerstörte Pfarrhof wird wieder aufgebaut.
1728-1754 Jhdt. Barockisierung der Kirche ( Hochaltar) 1847 Jhdt. Errichtung der Seitenaltäre.
1882 Jhdt. der Freidhof rund um die Kirche wird aufgelassen.
KIRCHE
Genaue Baudaten der Kirche fehlen. Das Langhaus (stammt noch im Kern aus der 2. Hälfte des 13.Jhdt.)war nicht gewölbt, sondern mit einer Flachdecke versehen. An diesen romanischen Grundbaun schließt der weite Chorbau aus der 2. Hälfte des 14Jhdt. an (gotische Kreuzrippengewölbe vorhanden). Der gleichen Zeitepoche gehört auch der gedrungene Nordturm an. Das Hauptschiff sowie die Seitenschiffe weisen eine spätere Wölbung aus den 16.Jhdt.auf
Über dem Triumphbogen zum Presbyterium das Kreuz Jesus Christus wird von der Abendsonne erstrahlt
Der Hochaltar wurde am 1. September 1733 von Pfarrer Maximilian Angler in Auftrag gegeben. bereits am 1. Adventsonntag des Jahres 1734 war der Hochaltar fertiggestellt. Er besteht aus einer freistehenden Stipes, Tabernakel mit Altaraufbau und als Bekrönung eine plastische Darstellung der hl. Dreifaltigkeit. Zum Hochaltar gehören die Plastiken hl. Judas Thaddäus (rechts) und hl. Simon (links) die Kirchenpatrone. Das Hochaltarbild die hl. Maria Magdalena darstellend, ist ein Werk von Carl Aigen und wurde 1735 vom Wiener Stadtrat Karl Ludwig Schmauser gestiftet. Auch Familie von Blaas trug eine wesentliche Spende bei.
Der Kirchenpatron Hl. Simon hat als Sympol eine Säge in der Hand, welches einen kräftigen Mann darstellt. Er hat auch den Beinamen der Eiferer.
Am 28.Oktober feiern wir das Fest der Kirchenpatrone.
Der Kirchenpatron Hl. Judas Thaddäus hält ein Buch in der Hand.
Es ist das Buch der Gelehrten, es soll das Buch sein, unreine Geister auszutreiben, sowie jede Krankheit und jedes Gebrechen zu Heilen.
Aus der Zeit von 1040 bis 1050 König Heinrich III.
Im Prespyterium zwei gotische Sakramentshäuschen (li. u.re.)die im Jahre 1933 aufgedeckt wurden. In einem war das Allerheiligste und im anderen waren die Opfergaben.
Seitenaltar links mit Gemälde vom Tod des hl. Josef.
1837 von Riedler pinxit errichtet.
Dieses Seitenaltarbild zeigt hl. Anna, die Maria unterrichtet.
1847 unter Pfarrer Leopold Bayerl errichtet.
Das bunte Glasfenster zeigt Herzens Mariens.
Gestiftet von Herrn Johann Besenreither.
Aus den Jahren 1910 und 1965.
Dieses bunte Glasfenster Herzens Jesu, stammt aus den Jahren 1910 und 1965. Gestiftet von Privatperson.
Auch dieses bunte Glasfenster vom Hl. Johannes dargestellt, wurde zum Dank von Privatpersonen gestiftet.
Aus den Jahren 1910 und 1965.
Ü.i
Das Bild die Muttergottes mit Ihren Kind am Arm, wurde auch von Privatpersonen gestiftet.
Aus den Jahren 1910 und 1965
Das Bild zeigt den Hl. Pastor Bonus. Der gute Hirte, auch dieses Fenster kam von Privatpersonen.
Aus den Jahren 1910 und 1965
Diese Orgel stammt höchstwahrscheinlich aus der Orgelbauwerkstätte ULLMANN; Wien lt. Orgelbaumeister Hr. Wolfgang und seiner Tochter die angehende Orgelbaumeisterin Bodem, die im Jahre 2014 eine gründliche Sanierung durchgeführt haben.
Handschriftiche Einträge: Die älteste stammt von Orgelbaugehilfen aus dem Jahre 1848 auf einer tragenden Stütze der Windlade.
Orgelbaumeisterin Viktoria Bodem (mittig) hatte die Orgelsanierung zur gänze
mit ihren Helfern durchgeführt
Orgelbaulehrling Marcel, und Helfer Eggenweber Raphael.
Der Beichtstuhl ein obligatorischer Teil der Einrichtung, im Jahre 1933.
Nach UBL handelt es sich bei diesem Stein um ein Relieffragment mit Seewesen aus rötlichem Flyschsandstein. Tatsache ist, daß dieser Stein in einem Pfeiler in der Pfarrkirche eingemauert ist. Jedenfalls werden die dargestellten Seeungeheuer mit der Jenseitsidee zu tun haben.
Römischer Steinquader.
Muttergottes auf einem Sockel
über dem Taufbecken.
Der Taufstein aus Sandstein, vom 18.Jahrh.
Diese Tür von der Sakristei in die Kirche ist noch immer die selbe Tür die beim Kirchenbau eingebaut wurde. Die Priester hatten davor Schutz wärend der Kriegsjahre.
Pfarrkirche hat zwei Eingänge, einen Haupteingang sowie den Seiteneingang. Dieses Tor wurde auch nie verändert, seit dem die Kirche erbaut worden ist.
Leider mußten wir auch ein eisernes Gitter montieren, da wir von den Einbrechern nicht verschont geblieben sind.
Im Jahr 1999 wurde ein Barocker Engel entwendet, hat leider sein zu Hause nicht mehr gefunden. So beschloss man ein eisernes Gitter im Jahre 2011 im inneren Bereich des Haupteinganges zu errichten. So kann die Pforte am Tage immer offen sein.
Haupteingangs Tor in das Gotteshaus. Gespendet vom Bauernbund im Jahre 1980
Auch wurde ursprünglich der Weihwasserbehälter im Kirchenvorraum als Taufbecken verwendet.
Sandstein Tafel in der Pfarrkirche zum Chor hinauf
Weihnachten in der Pfarrkirche Altlengbach