Einrichtung Pfarrkirche

HochaltarHochaltar:
Der spätbarocke Hochaltar mit frühklassizistischen Anklängen in schwarz-goldener Fassung ist ein Werk des Seitenstettner Tischlers Anton Paumgartner (1793). Der Altaraufbau fügt sich zwischen den beiden Fenstern vorzüglich in den polygonalen Chorabschluss ein und füllt die gesamte Höhe des Presbyteriums aus.

Auf der freistehenden Mensa steht ein kubischer Panzertabernakel, der zur Aufbewahrung der Monstranz und des Speisekelches dient, darüber das Auge Gottes im Strahlenkranz, daneben zwei zierliche Putti.

An den seitlichen Volutenenden neigen sich zwei geflügelte Engel in anbetender Haltung dem eucharistischen Zentrum zu. Die sechs Leuchter in klassizistischer Form sind aus der Entstehungszeit des Altares (1793). Zwei vergoldete Rokoko-Reliquiare (ca. 1760) mit bewegtem Rahmen und aufwändiger Klosterarbeit verstärken die ornamentale Wirkung des ganz in Gold gehaltenen Mensaaufbaues.

Tabernakel

Auf den breit ausgelegten Postamenten nehmen neben zwei klassizistischen Flammenvasen die lebensgroßen Figuren des hl. Sebastian (mit Pfeil und Bogen) und des hl. Laurentius (mit Rost) einen dominierenden Platz ein. Der Beichtstuhl in der Mitte ist nachträglich eingebaut. Im Altaraufbau rahmen zwei Säulen mit zarten Kompositkapitellen und Rokoko-Ornamenten das Altarbid „Steinigung des hl. Stephanus" ein (Martin Johann Schmidt 1792).  

Sonntagberger Gnadenstuhl

Den oberen Abschluss bildet die Figurengruppe „Sonntagberger Gnadenstuhl", umgeben von dekorativen Voluten, Cherubsköpfchen, Putti sowie Frucht- und Blumengebinden.

Marienaltar:
Der linke Seitenaltar trägt zwischen kannelierten Säulen mit korinthischen Kapitellen das Altarbild „Muttergottes mit der hl. Katharina und der hl. Barbara" (Johann Georg Staindorffer 1681). Auf den Sprenggiebeln stehen die bunt gefaßten Figuren (1891) der hl. Klara (mit Monstranz) und der hl. Notburga (mit geraffter Schürze). Dazwischen bilden Volutenpilaster den seitlichen Rahmen für das achteckige Gemälde „Heilig-Geist-Taube", darüber ist ein Medaillon mit Marienmonogramm im Strahlenkranz angebracht.

Marienaltar
Nothelferaltar

Nothelferaltar:
Wie der Marienaltar ist auch sein Gegenstück in Schwarz-Gold-Fassung gehalten. Das Alterbild des rechten Seitenaltars stellt die „14 Nothelfer in Anbetung des Gottesnamens" dar (Johann Georg Staindorffer 1681). Das Aufsatzbild „Auge Gottes", das die Figuren des hl. Aloisius (mit Kreuz) und des hl. Franziskus (mit Lilienstab) begleiten (1891), bekrönt ein IHS Medaillon im Strahlenkranz.

 (Quelle: Kirchenführer Biberbach, Text Dr. Franz Überlacker, 
Grafik entnommen aus dem Kirchenführer Biberbach:)

Grundriss Kirche

 

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