Mühlstein-Legende

Legende über die Entstehung der Pfarrkirche Biberbach
(aufgezeichnet 1804):
 
Ein Bauer habe an der Stelle der heutigen Kirche zu einem Müller gesagt, man werde an dieser Stelle bald eine Kirche sehen. Darauf habe der Müller ungläubig erklärt, es werde dies ebensowenig geschehen, wie sein Mühlstein an diese Stelle herkommen würde.
 
Am nächsten Morgen aber sei der Mühlstein tatsächlich am Ort des Gespräches gewesen, ohne dass jemand sagen konnte, wie er da hingekommen sei. Daher habe man alsbald an dieser Stelle mit dem Kirchenbau begonnen.
 
Es ist klar, dass diese Legende, die schon 1804 aufgezeichnet wurde, durch den Mühlstein veranlasst wurde, der in die Südwand des Gotteshauses eingelassen ist.
 
(siehe Dr. P. Benedikt Wagner, ehem. Stiftsarchivar Seitenstetten, aus "Biberbach und seine Kirche im Wandel der Zeit")
 
Die Legende über die Entstehung der Pfarrkirche wurde auch vom Biberbacher Heimatdichter Rudolf Alberer aufgegriffen und in einem kurzen Schauspiel, dem "Mühlstoaspiel", dargestellt. Dieses wurde erstmals im Jahre 1991 bei der 875 Jahr Feier der Erwähnung des Ortes Biberbach aufgeführt. Auch beim Pfarrfest 2012 (700 Jahre Pfarre Biberbach) wurde das Mühlsteinspiel von einigen Jungscharkindern dargebracht (einstudiert von Andreas Aigner, Riedl).
 
 
Mühlsteinspiel
 
Nachstehend zum Nachlesen der Text des Mühlsteinspieles als PDF Dokument:
 
 
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Mühlsteinspiel nach R. Alberer.pdf451.99 KB