Osterzeit

Kapelle in BlindenmarktTulpen

"Darum kommen wir vor dein Angesicht und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche das Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus."

 

Sollemnitas sollemnitatum nennt die Kirche das Osterfest: das "Fest der Feste".

 

Der Höhepunkt des Kirchenjahres ist das Fest der Auferstehung des Herrn mit der darauffolgenden Osterzeit. Die Osterzeit beginnt mit der Feier der Osternacht und endet nach 50 Tagen mit Pfingsten.

Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, um die Menschen aus der Sünde und der Macht Satans zu befreien. Dafür hat er sein gottmenschliches Leben am Kreuz dem himmlischen Vater als Opfer dargebracht. Er hat unsere Schuld bezahlt und für uns die Auferstehung des "Fleisches" und die heiligmachende Gnade erkauft.

Darum ist Ostern der vorrangige Termin für die Spendung der heiligen Taufe und der sakramentalen Lossprechung. Diese Sakramente führen uns aus dem Grab der Sünde zum Leben in der Gnade. In der Frühkirche trugen die Täuflinge bis zum Sonntag nach Ostern ihre weißen Taufkleider.

Die Tage der Osterzeit sind ein Bild der ewigen Glückseligkeit. Sie sind wie ein einziger von übernatürlicher Freude erfüllter Festtag, was in der Liturgie mit dem "Halleluja" (Preiset den Herrn) ausgedrückt wird. Die Osterkerze versinnbildet den auferstandenen Christus, der 40 Tage lang den Aposteln erschienen ist.

 

Autor: Fr. Michael Erlach, Diakon.

 

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