Flüchtlingshilfe

Initiative Flüchtlingshilfe
der Pfarre Böheimkirchen

Der Leitspruch für unser Engagement war folgendes Bibelwort:

„Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ Mt 25,43

 

Im August 2014 haben vier Personen (Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarre Böheimkirchen) eine Initiative für Flüchtlinge begonnen.

 

Wie hat sich die Situation der Flüchtlinge in Böheimkirchen entwickelt?

Man könnte heute, im September 2021 oberflächlich sagen, die Situation hat sich beruhigt. Es sind seit vier Jahren keine neuen Flüchtlinge hinzugekommen und es gibt keine besonderen Herausforderungen und auch keine Aufregungen. Das ist gut so!


In unserer Gemeinde wohnen sechs Flüchtlings-Familien (24 Personen) mit denen wir seit ihrer Ankunft in Verbindung sind. Eine Familie ist nach St. Pölten gezogen, die aber ebenfalls mit uns den Kontakt aufrecht erhält, wenn Beratung und Betreuung erforderlich ist. Diese Menschen sind weitgehend integriert, gehen zur Arbeit und Schule, oder stehen in Ausbildung.
Fünf Familien sind in andere Gemeinden gezogen, mit denen es nur noch einen fallweisen Kontakt gibt. Sieben Einzelpersonen die anfangs ebenfalls von uns begleitet wurden, sind auch in andere Gemeinden gezogen, mit denen aber kein Kontakt mehr besteht.


Betrübt sind wir darüber, dass eine Familie seit vier Jahren auf einen gültigen Asylbescheid warten muss, was zur Folge hat, dass sie keine Arbeit annehmen dürfen und nur von der Grundversorgung leben müssen. Mit diesem geringem Betrag müssen sie die Wohnungs- und alle Kosten des täglichen Lebens bestreiten. Zum Glück gibt es Menschen bei uns, die ihnen in dieser schwierigen Zeit beistehen. Alle hoffen wir, dass auch dieser Familie, die ja schon gut integriert ist, in Kürze Asyl gewährt wird.


Für all jene Flüchtlingsfamilien die einen gültigen Asylbescheid haben, gelten die gleichen rechtlichen Bestimmungen wie für uns Österreicher.  Alle die in einem Arbeitsverhältnis stehen, verdienen ihr Geld und bezahlen davon genauso wie wir, die Sozialversicherungsbeiträge und Steuer. Irgendwelche Zuzahlungen vom Staat gibt es in diesen Fällen nicht mehr.


Die Menschen sind glücklich hier sein zu dürfen und brauchen vor allem auch die netten menschlichen Begegnungen, wie jeder von uns. Ich darf Sie einladen auch diesen Menschen mit Freundlichkeit und Wohlwollen zu begegnen. Wie heißt es doch, so wie man selbst behandelt werden möchte – so begegne auch Deinem Nächsten.
Toni Liedlbauer
7. September 2021

PFARRWALLFAHRT 11. Juni

Anmeldung bis 21. Mai

Pfarrwallfahrt

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