Taufe

Die Taufe ist der Beginn des Lebensweges als Christ, mit ihr erfolgt die
Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche.

 

Christus hat seiner Kirche den Auftrag hinterlassen:

"Macht alle Menschen zu meinen Jüngern, indem ihr sie tauft auf den
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"

                                                                                             Mt 28,19

 

Taufsymbole

  • Das Kreuzzeichen bringt zum Ausdruck, dass Christus dem, der ihm ange-
    hören soll, sein Zeichen aufprägt.
  • Die Taufkerze wird an der Osterkerze angezündet. Christus selbst ist das
    Licht, das zum Täufling kommt, und dieses Licht wird niemals ausgelöscht
    werden.
  • Das Taufwasser wird in der Osternacht geweiht. Im Gebet bittet der Priester,
    dass Gott, durch seinen Sohn, die Kraft des Heiligen Geistes in dieses
    Taufwasser hinabsteige, damit alle, die die Taufe empfangen, "aus
    Wasser und Geist geboren werden."
  • Die Salbung mit dem heiligen Chrisam, einem wohlriechenden Öl, das vom
    Bischof geweiht wird, bedeutet, dass dem Neugetauften der Heilige Geist
    geschenkt wird und durch diesen "ein Gesalbter" geworden ist. Das getaufte
    Kind gehört nun zum Volk Gottes und zu Christus, der gesalbt ist zum
    Priester, König und Propheten in Ewigkeit.
  • Das weiße Taufkleid ist Zeichen des neuen Lebens in der Gemeinschaft mit
    Christus, das dem Kind durch die Taufe geschenkt wurde. Wenn dem Neu-
    getauften das weiße Kleid angezogen wird, bedeutet das: "die ihr auf
    Christus getauft seid, habt Christus wie ein Kleid angezogen".
  • Absage und Glaubensbekenntnis: Eltern und Paten übernehmen mit der
    Taufe die Verpflichtung, das Kind zum Glauben hinzuführen. Die Eltern und
    Paten werden aufgefordert, im Gedenken an ihre eigene Taufe, dem Bösen
    abzusagen und ihren Glauben zu bekennen.

Auszug aus dem EK-Behelf "Unser Ja zu Jesus im Kirchenjahr"

 

Vorbereitungen


  • Anmeldung in der Pfarrkanzlei jener Pfarre, in welcher die Eltern wohnhaft sind
 
  • Für die Taufe in einer anderen Pfarre benötigen Sie die Erlaubnis der Wohnpfarre

  • Geburtsurkunde des Kindes, Taufschein und Heiratsurkunde der Eltern (wenn nur standesamtl. verheiratet), Trauungsschein der Eltern (wenn kirchlich verheiratet) in der Wohnpfarrkanzlei abgeben.

  • Taufgespräch
 
Taufpate

  • Der Taufpate muss von den Eltern bzw. deren Vertreter dazu bestimmt sein (Vater od. Mutter des Täuflings können nicht Taufpate sein)

  • Der Taufpate muss katholisch sein, das heilige Sakrament der Eucharistie (Erstkommunion) empfangen haben, gefirmt sein und das 16. Lebensjahr vollendet haben.

  • Muss ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht.

  • Darf mit keiner rechtmäßigen verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein.