Geschichte der Filialkirche Schaubing

1083: in der Gründungsurkunde von Göttweig erstmals genannt.
1369 wird zum ersten Mal eine Kirche in "Schawing" erwähnt: JAKOBUSKIRCHE !!!
Schaubing gehörte ursprünglich zur Stiftspfarre Herzogenburg.
1643 wird die Kirche bereits als Filiale von Karlstetten genannt.

Die Kirche ist 15m lang, 5m breit und 6m hoch.

Schaubing

Sie wurde um 1350 erbaut und war ursprünglich ein rein gotischer Bau.
Nach der Zerstörung durch die Türken 1529 stand die Kirche fast 200 Jahre lang als Ruine da.
Erst 1708 bis 1715 wurde die Kirche wiederaufgebaut.

Renovierung der Kirche durch Christophorus Hartl (Dechant und Pfarrer von Karlstetten): Tafel in der Kirche weist darauf hin - eine Flachdecke wird eingezogen.
Die Kirche in Schaubing wird dem Hl. Leonhard geweiht.
1723-1758: Pfarrer Mathias Stainer restauriert die Kirche, lässt eine Umfassungsmauer bauen und eine Statue des Hl. Leonhard auf das Südtor stellen.
1805 zerstörten die Franzosen vieles - gegen Ende des 2. Weltkrieges hausten die Russen in der Kirche - das Gebäude wurde arg in Mitleidenschaft gezogen durch die Kriegshandlungen.

Glocke Schaubing Pfarrer Weber und Pfarrer Schreiber sorgten für die Beseitigung der Schäden nach dem 2. Weltkrieg.
1974: Josef Mertin (Wien) stellte die beschädigte Orgel wieder her (Pfeifennachbau - 4 Register - Orgelweihe durch Walter Graf)
1989: neue Glocke mit elektronischem Läutwerk wurde gekauft (Glockenweihe)

1993/94: der Fußboden wurde mit Kelheimer Platten neu gelegt (Freiwillige aus Untermamau, Schaubing und Franz Geizenauer)
2008: Kirchenrenovierung außen durch Pfarrer Josef Piwowarski - Dachstuhl neu eingedeckt - das Gebäude wurde trocken gelegt und neu verputzt - das Vordach beim Eingang wurde abgetragen.

1997: Bischof Kurt Krenn besucht Schaubing.


Zwischen Schaubing und Karlstetten befindet sich die Heimkehrerkapelle.
Diese wurde im Jahr 1990 (zum 40-Jahr-Jubiläum) restauriert.
Heimkehrerkapelle