Kunstgeschichtliches, Ausstattung


 
Zur Kunstgeschichte:
  

 

Die einheitlich wirkende Einrichtung stammt aus der Zeit der Regotisierung 1890 bis 1906 unter Dechant Josef Ertl.

 

HochaltarHochaltar: Neugotischer Baldachinaltar mit der Statue des hl. Bischofs Martin in der Mitte, flankiert von zwei Engelsfiguren, im Giebelfeld Dreifaltigkeits-Skulptur, Predella mit Reliefs, die Motive aus dem Alten Testament zeigen.

 

    Spätgotische PieataSpätgotische Pieta im Altarraum

   links an der Wand

   

Frauenaltar

 

 

 

 

Frauenaltar im linken Seitenschiff

mit Pieta in der Mitte, umgeben von den Statuen der hl. Theresia und  der hl. Margaretha  

 
Rechter Seitenaltar - Josefialtar Josefialtar im rechten Seitenschiff mit Statue des hl. Josef, seitlich die Figuren des hl. Florian und des hl. Leonhard

 

 



Kanzelausschnitt mit Jesus und Evangelisten

 

Kanzel mit Brüstungsreliefs, die Christus   als Lehrer und die vier Evangelisten darstellen

 

 

 SHerz-Mariä Statuetatuen "Herz Jesu" und "Herz Mariä" an   Herz-Jesu Statue      den Pfeilern des Mittelschiffes

 

 

 

 

 

 

 

Gnadenstuhl  Barocke Dreifaltigkeit  an der Orgelempore, um 1770.

 

 

 

Das Kircheninnere birgt auch beachtenswerte Grabmäler aus den Jahren 1584, 1611 und 1613, die an der Kirchenmauer hinter dem Hochaltar und in der Turmnische angebracht sind.Grabstein der Maminger

 

 

 

 

 

 

 

Relief-Kreuzweg an der Orgelempore und an den Wänden der Seitenschiffe, 1897

           Kreuzwegstationen 8,9,10

 

 

 

Orgel

Die Orgel wurde im Jahre 1976 von J. Pircher (Steinach/Brenner) erbaut. Sie hat 16 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

 

Geläute

Der Kirchturm beherbergt fünf Glocken, deren älteste aus dem Jahr 1695 stammt. Am 10. Juni 1951 wurden drei neue Glocken geweiht. Sie ersetzten jene Glocken, welche in den beiden Weltkriegen abgeliefert werden mussten. Nur die Wandlungsglocke aus dem Jahr 1709 wurde 1945 wieder zurückgegeben.

Im August 2006 wurden die eisernen Glockenjoche von der Innsbrucker Glockengießerei Grassmayr durch Holzjoche ersetzt.

Das Geläut umfasst folgende Glocken:

 

Jahr

kg

cm

Ton

Gießerei

 

1.      Herz-Jesu-Glocke

1951

1555

136

d/1

Pfundner/Wien

2.      Marien-Angelus -  Glocke

1951

712

106

fis/1

Pfundner/Wien

3.      Wandlungs – oder Martinsglocke

1709

450

92

a/1

Grieshaber/ Waldshut

4.      St. Josefs-Glocke

1951

294

79

h/1

Pfundner/Wien

5.      Zügenglöckchen

1695

30

 

 

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Die Glocken I bis IV ergeben das schöne Salve Regina Motiv.

Neues hölzerne Glockenjoch

 

 

Andreaskirche         Andreaskirche

Die spätgotische Kirche auf einem Hügel zwischen Kirchberg und Tradigist  wurde 1464 vollendet. Der Turm wurde nur bis zum Dachfirst ausgebaut. In protestantischer Zeit diente sie den Katholiken als Gotteshaus. Eine wechselvolle Geschichte des Gotteshauses, die bis zur Schließung wegen Baufälligkeit führte, wurde durch die Generalsanierung in den Jahren 1974 -1985 und die Weihe 1986 durch Kardinal Dr. Dr. Franz König zu einem guten Ende gebracht.

 

Kapellen, Marterl und Kleindenkmäler

Etwa 80 Kapellen, Marterl, Gedenk-und Wegkreuze, Bildstöcke und Andachtsstellen laden auf dem Pfarrgebiet zu Rast, Besinnung und Andacht ein. Die meisten befinden sich in Privatbesitz, viele wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten renoviert bzw. neu errichtet.

An einzelnen von ihnen werden im Lauf des Jahres Maiandachten, Bittprozessionen und Andachten abgehalten.

 

NÄHERE INFORMATIONEN:

Josef Scharf: Kirchenführer von Kirchberg an der Pielach

 Josef Scharf: Kapellen, Marterl und Kreuze in Kirchberg an der Pielach Informationsblatt in der Kirche aufliegend