Allerheiligenfest Konradsheim

Letzter Teil der Allerheiligenzeremonie war die Gräbersegnung am Friedhof.

In den letzten spätherbstlichen Sonnenstunden vor dem Wetterumschwung feierte die Pfarrgemeinde Konradsheim am 1. November das Allerheiligenfest, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt und den Friedhofsgang.

Moderator Talnagi verwendete in seiner Predigt zum Fest Allerheiligen das schöne Bild, nachdem die Gemeinschaft der Heiligen die Sinfonie der Menschen sei, die ihr Leben nach der Partitur des Evangeliums gelebt haben.

Bürgermeister Krammer ging in seiner Ansprache zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt auf die neuen Herausforderungen der Pflicht angesichts von Coronapandemie und Klimakrise ein. Nach seinen Ausführungen dürfe  man nicht nur an seine eigenen Rechte denken, sondern auch die Rechte aller anderen, die sie an uns richten. Es ginge nach ihm in letzter Konsequenz bei beiden großen Gegenwartsherausforderungen um Leben und Tod, was jeden in seiner Schutzpflicht herausfordere.

Die Musikkapelle geleitete mit wunderschönen Melodien den Zug vom Dorfplatz zum Friedhof. Dieses langsame, feierliche, gemeinschaftliche Ritual inmitten der festlich gemalten Herbstlandschaft tut jedes Jahr wieder der Seele gut. Mit der Gräbersegnung und der Allerheiligenlitanei wurde abschließend der Verstorbenen am Friedhof gedacht. Viele Familien fanden sich um die Gräber ihrer Lieben zum Gebet und zum Austausch zusammen.

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