Familienfasttag – Internationale Frauensolidarität

Foto: Globus am Altar

Mit einer feinfühlig vorbereiteten Wortgottesfeier führten die Frauen am Sonntag, 27. März in Konradsheim in das Anliegen des Familienfasttages der Katholischen Frauenbewegung ein. Ausgehend von den Frauen in der Nachbarschaftsinitiative AKKMA auf den Philippinen wiesen sie auf die zu Lasten der Frauen ungerecht verteilte Sorgearbeit hin: „Auf der ganzen Welt verrichten vor allem Frauen die Sorgearbeiten. Wir wollen uns für eine Gesellschaft einsetzen, in der die Bedürfnisse jedes Menschen und die Sorge füreinander ins Zentrum gerückt werden. Dazu braucht es eine Neuausrichtung unseres Wertekompasses auf Fürsorge anstatt auf Profite.“ Frau Brenn zeigte in ihren Betrachtungen zum Evangelium vom barmherzigen Vater auf, wie oft Menschen in ungerechten Situationen empfinden: „Das kann es aber jetzt nicht sein!“ Zusätzlich zur Gerechtigkeitsfrage brauche es „wache Augen, offene Ohren, zarte Hände und ein mitfühlendes Herz.“ Das Herz der Gottesdienstbesucher berührten auch die vier jungen Klarinettistinnen von der Trachtenmusikkapelle, die unter der Leitung von Gerti Heigl den Gottesdienst mit schönen Weisen bereicherten. Am Kirchenvorplatz kredenzten die KFB-Frauen eine ganze Palette von verschiedenen Suppen und sammelten damit für die Frauenprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika.

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