Eine moderne Pfarrkirche

Die neue Pfarrkirche Krummnußbaum wurde im Jahre 1973 geweiht.

Sie entstand anstelle einer zu klein gewordenen Kirche, die 1912 als erste Kirche (Filialkirche der Pfarre Pöchlarn, zu der Krummnußbaum damals gehörte) in Krummnußbaum geweiht wurde.

Die neue Kirche wurde nach Plänen des St. Pöltener Architekten Dipl.Ing. Paul Pfaffenbichler in Sichtbeton errichtet. Das Kirchengebäude besteht aus zwei  polygonalen Kuben. Der Grundriss der Kirche gleicht dem traditionellen Zweiraumsystem. Der Altarbereich befindet sich in der Mitte des Raumes. Eine Faltwand ermöglicht die Teilung in einen “Sakralraum” (als Wochentagskapelle genutzt) und in einen (größeren) Mehrzweckraum, der außerhalb von Gottesdienstzeiten auch für andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann.

In der Wochentagskapelle (östlicher Teil der Kirche) befindet sich ein keramischer Taufstein aus dem Jahr 1948, der von dem Bildhauer Hans Scheibner stammt.

Das barocke Kruzifix stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auch das barocke Ölbild “Anna selbdritt” stammt aus dem 18. Jahrhundert. (Anna selbdritt bezeichnet in der christlichen Kunst eine Darstellung der heiligen Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesusknaben.) 

Rechts vom Kruzifix befindet sich eine Marienstatue aus dem Jahre 1911.

Die Kreuzwegreliefs sind Bronzegüsse und wurden von Prof. Josef Diethör (1919-2006) aus Bad Hall geschaffen.

Eine im Jahre  1976 für die Kirche angeschaffte elektrische Orgel wurde 1996 durch eine Ahlborn-Orgel ersetzt.

Der nordöstlich des Kirchengebäudes frei stehende Glockenturm wurde ebenfalls in Sichtbeton erbaut. Er trägt drei Glocken, die von der Glockengießerei J. Grassmayr OHG aus Innsbruck hergestellt wurden:

1. Glocke: Ton G, 630 kg - 2. Glocke: Ton H, 300 kg - 3. Glocke: Ton D, 180 kg