Ein kleiner nostalgischer Rückblick

Das waren einige Highlights

Grenzenlose Freiheit im Schnee
Berg im SchneeAtemberaubende Eindrücke von steilen und kräftezehrenden Aufstiegen, rasante Abfahrten bei Sonnenaufgang in blendendweißen Schneemassen, waghalsige Sprüngen in felsigem Gelände erlebten die Zuseher am 21. Jänner im Gemeindezantrum Obritzberg beim faszinierender Film "Triangle" des Extremskifahrers Mario Gattinger.
Abseits der Pisten bekannter Skidestinationen in den österreichischen und den Schweizer Alpen zeigt „Triangle“ auch exotischere Orte in Kashmir oder Korsika. Gattinger berichtete von enormen Lawinengrößen, unterschiedlichen Schneearten, notwendiger Ausrüstung, eisiger Kälte und dem harten viermonatigen Training im Sommer. "Freeriding" erfordert genaueste Planung, Erkundigungen vor Ort sowie eine kompletten Lawinenausrüstung. „Es muss immer bewusst sein, dass der Berg und die Natur das letzte Wort haben“, meinte Gattinger. Mit seinem Unternehmen „FreeRidersLife“ arbeitet er bereits an weiteren Filmprojekten.
.

Entführt in die Südsee ...

PalmenGlitzernde Sonne, tiefblaues Meer, üppige Vegetation und noch viele weitere Bilder aus der Südsee haben die Besucher am 28. Jänner 2015 bei einer Multimedia-Show im Pfarrsaal Oberwölbling in Urlaubslaune versetzt. So konnten die etwa 100 Gäste dem Winter entfliehen und sich von Armin Daxböck, einem leidenschaftlichen Segler, in die Südsee entführen lassen. Ein gelungener Abend des Katholischen  Bildungswerkes der Pfarren Obritzberg und Oberwölbling.
In 360 Arbeitsstunden hat Daxböck seinen Film zusammengestellt und anschaulich seine Erlebnissen in Polynesien mit seinen 118 Inseln in Bild und Ton geschildert.
Nach einer ausgiebigen Verpflegung der Gäste durch die Unterwölblinger Winzer wurden für die Filialkirche in Unterwölbling auch Spenden in Höhe von 800.- Euro gesammelt.
.

Glaube braucht Gemeinschaft und Überzeugung

Bildungswerk_Grill„Sowohl der persönliche Glaube ist wichtig wie auch die Orientierung an der Gemeinschaft“, betonte der St. Pöltner Moraltheologe und Pfarrer von Öd und Zeillern, Dr. Rupert Grill Bei einem Bildungswerkabend am 6. November im Pfarrsaal Oberwölbling. Das Thema des Abend lautete „Brauche ich zum Glauben die Kirche?“
Aus den Standardsätzen „Glauben kann ich auch alleine“ und „Wenn ich beten will, kann ich in den Wald gehen“, entwickelte Grill die Antwort. Dabei berief er sich wesentlich auf die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils, das vor genau 50 Jahren von Papst Johannes XXIII. einberufen wurde. Dieses habe beide Aspekte, den persönlichen Glauben des Einzelnen wie auch den Glauben der Gemeinschaft betont.
Einerseits müsse sich jeder Mensch selbst persönlich entscheiden, wie es die Erklärung des Konzils über die Religionsfreiheit aussagt, erklärte Grill. Andererseits entspreche die Orientierung an der Gemeinschaft der Natur des Menschen. Zudem, so Grill, sei der Mensch auch nach biblischem Befund in die Gemeinschaft berufen und es sei der Sendungsauftrag der Christen, gemeinsam für Einheit und Friede in der ganzen Welt einzutreten. Daher brauche die Kirche den Glauben des Einzelnen ebenso wie auch der Einzelne einen Halt in der Gemeinschaft

 

Zeitzeugin schildert in berührenden Bildern
Hildegard HaftnerAls Zeitzeugin schilderte Hildegard Haftner aus Meidling die letzten Kriegstage in Schlesien und die Vertreibung ihrer Familie aus Schlesien. Das Buch „Vom Altvater-Gebirge zum Göttweiger Berg“ ist kürzlich erschienen. Bei der Buchausstellung des katholischen Bildungswerkes im Pfarrsaal Oberwölbling konnte sie am 20. Oktober ihr Werk vorstellen.
„Innerhalb von zwei Stunden mussten wir den Hof verlassen – mit höchstens 50 Kilogramm Gepäck. Alles andere mussten wir zurücklassen“. In berührender Weise erzählte sie das Schicksal ihrer Familie, die vom eigenen Hof im schlesischen Wildschütz vertrieben wurde. „Mit viel Tränen in den Augen zogen wir weg“. Zuerst mit dem Fuhrwerk, dann mit dem Zug kam sie über Prag, Fürth in Bayern und Heidenheim schließlich nach Österreich, wo sie in Meidling ihre neue Heimat fand.
Das Buch mit vielen Abbildungen auf 194 Seiten ist im Eigenverlag erschienen und in der Raiba Paudorf um 18,50 Euro erhältlich.

 
„Ich kann zwar nicht ganz Afrika retten, 
aber ich kann zumindest hier etwas bewirken !

Camilla HerbersteinRund 35 Besucher lauschten letzten Mittwoch den Erzählungen von Camilla Herberstein, die drei Monate als Volontärin in Äthiopien verbrachte. Über Einladung der katholischen Bildungswerke Oberwölbling und Obritzberg schilderte die junge Frau in bewegenden Worten und Bildern ihre Zeit in einem Waisenhaus für HIV positiv infizierte Kinder. 
Diese Zeit war geprägt von überwältigenden Momenten der Freude, zum Beispiel als sie es schaffte, einem kleinen sterbenskranken Jungen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Aber auch von großer Trauer und Hilflosigkeit im Angesicht der Armut, die in Äthiopien herrscht. Besonders in Erinnerung blieb Camilla das Gespräch mit einem erst 13-jährigen Mädchen, dem bewusst war, auf Grund ihres baldigen Todes niemals selbst Mutter sein zu können. Vortrag Äthiopien
In ihrer Zeit dort wurde das Waisenhaus für Camilla zur zweiten Heimat. Von sich selbst sagt sie, als völlig anderer Mensch zurückgekommen zu sein: „Vorher hatte ich keine Kinder. Nun habe ich gleich 120.“ So sehr hat die 21-Jährige alle dort ins Herz geschlossen, dass sie auch im Juli wieder einige Monate dort verbringen möchte. 
Da sie jedoch nicht mit leeren Händen erscheinen will, hat Camilla die Organisation „fortheirsmile“, „für ihr Lachen“, ins Leben gerufen. Alleine letzten Mittwoch kam eine Spendensumme von über 200 Euro zusammen, die in einem armen Land wie Äthiopien schon einiges bewirken kann und möglicherweise sogar Leben rettet. Zum Vergleich: ein Kaiserschnitt kostet in Äthiopien 1€. 
Wer Camilla ebenfalls bei ihrem Projekt unterstützen möchte, kann dies durch Spenden tun. Gerne teilt Camilla ihre Erfahrungen auch in weiteren Vorträgen. Wer Interesse oder Fragen hat kann sich gerne bei Camilla melden:
camilla.herberstein@gmx.at
Spenden für Äthiopien
Kontonummer: 10000042167, BLZ: 12000

 

Buchausstellung für Leseratten

Bücherfreaks bei der AusstellungLeseratten kamen bei der diesjährigen Buchausstellung am 21. Oktober ganz auf ihre Rechnung; von A bis Z konnten sie in Büchern schmökern und diese auch bestellen. Das Katholische Bildungswerk hat mit dem Salzburger Domverlag diese Ausstellung organisiert.
Eine Besucherin: „Hier findet jeder etwas. Sowohl Naturliebhaber wie mein Mann, der sich für bedrohte Tierarten interessiert, als auch Leute, die sich auf die Jagd nach neuen Rezepten machen oder solche, die nach neuen religiösen Büchern suchen“. Ob Taschenbuch, Bildband, Kalender oder Hörbuch - diese Vielfalt machte den Besuchern sichtlich Freude!
Die Wölblinger Buchausstellung ist auch immer wieder eine Plattform für neue Autoren, mit ihren Büchern an die Öffentlichkeit zu gehen. 
Buch: der kleine KnopfSo stellte Gabriela Frech - Tochter von Musikschuldirektor Dietmar Magnet - eine ausgebildete Kindergartenpädagogin, ihr Erstlingswerk zur Verfügung. „DER KLEINE ROTE KNOPF“ ist ein liebevoll erzähltes Bilderbuch über Toleranz und Vorurteile, das tief berührt und hilft, in jedem Menschen ein unverwechselbares Original zu sehen. Das Buch mit Illustrationen des Wölblinger Künstlers Reinhard Wolfsberger erscheint Ende November im Buchhandel.
Nach der rhythmisch gestalteten Familienmesse am Sonntag stellte Mag. Martina Tischer ihr Buch „BRAUCHT DIE SEELE APFELSTRUDEL?“ einem interessierten Publikum vor. Tischer ist ausgebildete Ernährungswissenschaftlerin und hat sich schon während ihrer Schulzeit mit gesunder Ernährung und einer gesunden Lebensweise beschäftigt.
Parallel zur Buchausstellung hat die Katholische Frauenbewegung zu Kaffee und Kuchen geladen.

Singen aus Lebensfreude …

 

singabend obritzbergKennen Sie den Strophentext des Liedes „Ja, mir san mit`n Radl da“? Mittwoch, dem 19. September gab es die Gelegenheit, die unbekannten Strophen dieses oft dargebotenen Liedes kennen zu lernen. Rund 60 Sangesfreudige folgten der Einladung der katholischen Bildungswerke Obritzberg und Oberwölbling zum gemeinsamen lebensfrohen Singen im Gemeindezentrum Obritzberg. 
Die Leiterinnen der jeweiligen Kirchenchöre, Gerti Kaiblinger und Elisabeth Persch, hatten einen bunten Liederquerschnitt zusammengestellt, der bei den versammelten Sängerinnen und Sängern großen Anklang fand. Von Elisabeth Persch auf der Gitarre begleitet, reichte der Bogen von bekannten Wanderliedern, Spirituals und Schlagern bis „Ade, zur guten Nacht“. Der anspruchsvolle Kanon „Singen macht Spaß, Singen tut gut“ klang so wunderbar, dass alle ihre helle Freude hatten. Anni Stern unterhielt die Teilnehmer zwischendurch mit humorvollen Gedichten von Trude Marzik. 
Sah man zu Beginn der Veranstaltung noch in einzelnen Gesichtern die Mühen des Tages, so hatten am Ende des Abends ausnahmslos alle Teilnehmer ein Lächeln auf den Lippen. Beim anschließenden geselligen Beisammensein, lautete die einhellige Meinung: „Das müssen wir unbedingt wiederholen“. Auch im nächsten Jahr ist wieder ein Liedersingen geplant.

„Auf dem Weg zu einem sinnerfüllten Leben“

Franz Schmatz Am 29. März sprach Professor Dr. Franz SCHMATZ auf Einladung der Katholischen Bildungswerke Obritzberg und Oberwölbling über die Möglichkeiten und Chancen, den Weg eines sinnerfüllten Lebens zu gehen.
„Immer wieder erlebe ich, dass sich die Menschen am Lebensende fragen: Habe ich Spuren hinterlasssen? Werde ich in Erinnerung bleiben?“ Das ist, worauf es ankommt. Nicht das tägliche Hasten, nicht ständige Betriebsamkeit und Unterhaltung sind das Sinnstiftende, sondern die kleinen Momente des Lebens, die man bewusst genießen kann, in denen man seine Mitte und damit Ruhe, Gelassenheit und Frieden findet. 
Dr. Schmatz, der seit Jahrzehnten immer wieder Menschen in Grenzsituationen begleitet, hat an diesem Abend rund 90 interessierten Zuhörern einprägsam, dabei aber nie langweilig oder belehrend, echte Impulse für mehr Lebensqualität vermittelt. Immer wieder erzählte Dr. Schmatz von berührenden Momenten, die er erleben durfte und gab uns die daraus gewonnenen Lebensweisheiten als Impulse auch für unser Leben weiter. 
„Sei achtsam! Denn das Leben klopft bei dir an: Es möchte umfassender gelebt werden.“ 
Ein grandioser Vortrag, besonders auch als Einstimmung auf die Karwoche und das kommende Osterfest!

Mit Diabetes leben

Dagmar Preis, Liselotte Bachinger, Gunter HöhneBluthochdruck, hohe Blutfettwerte, unnatürlicher Durst und schlechte Wundheilung, das sind nur einige Mosaiksteinchen, die auf die heute schon sehr gut behandelbare Krankheit „Diabetes“ hinweisen. Das und noch viel mehr erfuhren am Donnerstag rund 30 (davon neun Männer) höchst interessierte ZuhörerInnen im Pfarrsaal Oberwölbling.
Der vielen gut bekannte Obermedizinalrat Dr. Günter HÖHNE, der diese Krankheit aus eigener Erfahrung kennt, erklärte in gewohnt unterhaltsamer Weise die medizinischen Details: „Die Zerstörungen, die Diabetes anrichtet, können nicht mehr rückgängig gemacht werden, deshalb ist es so wichtig, wachsam zu sein“, warnte der erfahrene Arzt.
Diätologin Dagmar PREIS steuerte den ernährungstechnischen Aspekt bei. Sie zeigte unter anderem auf, welche unglaublichen Mengen von Zucker sich in diversen Nahrungsmitteln und Getränken verstecken. 
Die an diesem Abend angebotenen Schnelltests, Produktverkostungen und Informationsmaterialien wurden gerne angenommen – Kurzum: wieder eine gelungene Veranstaltung des Katholischen Bildungswerkes Oberwölbling und der Gesunden Gemeinde Wölbling.