Pfarrwallfahrt Oberwölbling / Obritzberg

Vorschau:

Für die Pfarrreise 2020, die Mitte Juni in die Westslowakei führen wird, gibt es demnächst die Vorschau

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Rückblick

Pfarreise zu den deutschen Kaiserdomen 2019

Gruppe Pfarrreise 201924 Personen haben vom 3. bis 10. Juni die Reise zu den gewaltigen Kaiserdomen Deutschlands erlebt. Die wuchtigen Kirchen der Romanik und die schlanken, aufwärtsstrebenden Dome der Gotik faszinierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 
Auch das liebliche Rheinland mit den malerischen Städten wie Rüdesheim war ein weiterer Höhepunkt der Reise.

Pilgerreise 2018 nach Südtirol

Bei ausgesprochen sommerlichem Wetter haben über 40 Pilgerinnen und Pilger aus Obritzberg und Oberwölbling vom 18. bis 22. Juni Südtirol besucht. Die Wallfahrt führte unter anderem zum Wallfahrtsort Maria Weissenstein (Pietralba) südöstlich von Bozen. Heute wird diese Basilika von Serviten betreut. Sie besitzt Deckenfresken von Joseph Adam Mölk, der auch in Maria Langegg im Dunkelsteinerwald die Fresken erstellt hat.

„Die Verehrung der Mutter Gottes ist keine spirituelle Anstandsregel, sondern eine Notwendigkeit christlichen Lebens“, sagte Pfarrer Mag. Marek Jurkiewicz beim Gottesdienst in der über 1500 Meter hoch gelegenen Basilika. Der Blick auf sie ermutige die Gläubigen, „unnötigen Ballast abzuwerfen und das wieder zu entdecken, was im Leben wirklich zählt“, führte er aus.
Neben dem Wallfahrtsort und dem Kloster Neustift galt der Besuch auch den Orten Brixen, Bozen und Meran sowie weiteren kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten des Landes. Eine faszinierende Dolomitenrundfahrt und eine Weinverkostung in Kaltern ergänzten die Reise.

Pilgerreise 2017 nach Rumänien

Besuch bei den Brüdern und Schwestern im Glauben

Der bei uns weniger bekannte Marienwallfahrtskirche von Maria Radna in Rumänien sowie die orthodoxen Moldauklöster waren das Ziel der diesjährigen Pilgerreise der Pfarren Oberwölbling und Obritzberg vom 19. bis 25. Juni. Fast 40 Personen haben an dieser Fahrt teilgenommen.
Schon bei der ersten Messe in Brasov (Kronstadt) hatte Pfarrer Mag. Marek Jurkiewicz hingewiesen, dass diese Pilgerreise ein Besuch bei den „orthodoxen Schwestern und Brüder im Glauben“ sei, mit denen uns so vieles verbinde und mit denen es auch eine lange gemeinsame Geschichte gab.
Nach Maria Radna, einer der ersten großen Stationen der Reise, unternehmen seit 1750 Gläubige Christen des Landes jährlich große Wallfahrten. Dieser Kirche, 1992 zur Basilika erhobenen, war ein Franziskanerkloster angeschlossen, das 2003 wegen Nachwuchsmangel geschlossen wurde.

Weltkulturerbe Moldauklöster
Imposant und in völlig anderem Stil zeigten sich den Pilgern die Moldauklöster Sucevita und Moldavita. Diese rumänisch-orthodoxen Kirchen gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Vor allem Sucevita, eines der schönsten Moldauklöster, ist auch das einzige, dessen Innen- und Außenwände vollständig mit Wandmalereien versehen und dessen Fresken innen und außen vollständig erhalten sind. Es wurde um 1580 erbaut. Die Kirche ist mit Wehrtürmen und Mauern umgeben und wird bis heute als Nonnenkloster genutzt.

Der "heitere Friedhof" von Sapanta
Eine besondere Attraktion der Reise war der „heitere Friedhof“ in Sapanta, in dem jedes der etwa 700 Holzkreuze mit einem bunten geschnitzten Bild und der Beschreibung eines jeden Verstorbenen die Geschichte der Toten erzählt.
Neben der Drakula-Burg Bran und einer Stadtbesichtigung von Bukarest, wo noch immer die Relikte der Ceausescu-Ära zu sehen sind, erlebten die Pilger bei einer Bootsfahrt auch das Biosphärenreservat Donaudelta mit seiner schillernden Pflanzen und Tierwelt, die von Kormorane und Blesshühner bis zu Wildkatzen reicht.
 

Pilgerreise nach Rom 2016

Rom ist zwar immer eine Reise wert, vor allem aber im "Heiligen Jahr 2016", im Jahr der Barmherzigkeit. So machten sich Gläubige der Pfarren Obritzberg und Oberwölbling vom 6. bis 13. Juni auf den Weg. Auf der Fahrt nach Rom machte die Pilgergruppe in Florenz Station, wo sie die weithin bekannte Kathedrale Santa Maria del Fiore besuchte und auch weitere Kunstdenkmäler der Stadt bestaunen konnte.
Die Pilger vor der LateranbasilikaIn der "ewigen Stadt" selbst waren natürlich die Vatikanischen Museen sowie der Petersdom und die Sixtinische Kapelle die kulturellen Höhepunkte der Reise. Das Forum Romanum, das Kolosseum, das Capitol und die Piazza Venezia sowie die Via Appia gaben Einblick in die ruhmreiche Vergangenheit der Stadt.
Die religiösen Höhepunkte bildeten die Besichtigungen der Kirche St. Paul vor den Mauern, die Katakomben sowie die Sommerresidenz des Papstes, Castel Gandolfo. Eine Papstaudienz am Petersplatz zeigte die Vielfalt der Weltkirche auf, die sich hier ein Stelldichein gab. Ein Besuch der Albaner Berge mit dem Albaner See und Frascati rundete den Besuch Roms ab. Letztlich gab es noch den Stadtbummel zur Piazza Navona, dem Panteon und zum bekkannten Trevibrunnen mit der Spanischen Treppe.
Die Heimreise führte noch nach Assisi, wo einst der heilige Franziskus wirkte. 

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 Pfarrwallfahrt 2015

 8. bis 14. Juni 2015

Die Wallfahrtsorte Heiligelinde, Lichen und Tschenstochau standen neben den Städten Warschau, Danzig und Thorn am Programm der diesjährigen Pfarrwallfahrt von Obritzberg und Oberwölbling vom 8. bis 14. Juni.
Besucht wurde auch Niedzborz, die Heimatpfarre von Pfarrer Marek. Dort konnte er mit der Pilgergruppe sowie seiner Familie und Heimtapfarrer Stanislaw Gajewski beim Gottesdienst seinen 40. Geburtstag feiern.
Reisegruppe vor HeiligelindeDie weiteren Höhepunkte der Reise, die weiter nach Norden führte, waren eine Bootsfahrt in den Masuren sowie der Besuch der barocken Wallfahrtskirche von Heiligelinde (Swieta Lipka). Sie ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Wallfahrtsort. Dort konnten die Pilger auch einem Orgelkonzert beiwohnen. Das Besondere daran: Während des Orgelspiels bewegen sich die Engelfiguren am Orgelgehäuse.
Auf der Fahrt zur Hafenstadt Danzig konnten die Teilnehmer Malbork mit der gewaltigen Marienburg besichtigen. Sie war einst der Sitz des Großmeisters des mächtigen Deutschen Ordens, eines Ritterordens, der über weite Gebiete des heutigen Polens herrschte. Noch heute gibt die Burganlage Zeugnis von der einstigen Macht.
Reisegruppe vor LichenDie einstige Hansestadt Danzig mit seinem Wahrzeichen, dem Krantor, begrüßte die Pilger am 5. Reisetag. Die mächtige gotische Marienkirche gehört zu den schönsten Gotteshäusern Europas. An ihr wurde ein halbes Jahrhundert lang gebaut. Eine Schifffahrt durch den Hafen führte an der Werft vorbei, in der 1980 der Streik unter Führung von Lech Walesa begonnen hat, der letztendlich zum Ende des kommunistischen Regimes in Polen führte.
Auf der Heimfahrt galt der Besuch noch der größten Wallfahrtskirche von Polen, Stary Lichen, die erst 2004 fertiggestellt wurde und jährlich 1,5 Millionen Besucher zählt. Den Abschlussgottesdienst feierten die Teilnehmer dann in Tschenstochau, dem bekanntesten Wallfahrtsort Polens.

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Pfarrwallfahrt 2014

2. bis 7. Juni 2014

Pfarrwallfahrt 2014

Mit unvergesslichen Eindrücken sind die Wallfahrer der beiden Pfarren Oberwölbling und Obritzberg wieder nach Hause zurückgekehrt. Sie waren dieses Jahr in Oberitalien und haben dabei religiöse Stätten sowie kulturelle und landschaftlich eindrucksvolle Orte besucht.
Der Lagomaggiore war das erste Etappenziel. Von dort aus ging es nach Turin zum weltbekannten Grabtuch Christi, das im dortigen Dom aufbewahrt wird.
Ein weiterer Höhepunkt war der imposante Mailänder Dom und eine Stadtführung durch diese Metropole Oberitaliens.
Unvergesslich die Bootsfahrt bei herrlichem Wetter zur "Isola bella".
Quer durch Oberitalien ging es weiter Richtung Venedig, wo eine Stadtbesichtigung sowie der Besuch des Markusdomes auf dem Programm standen. Viele nutzten diesen Tag in der Lagunenstadt auch zu einer Fahrt mit der Gondel oder einer Bootfahrt rund um die Insel.