Willkommen

Pfarrkirche zu den hl. Aposteln Petrus und Paulus

Pfarrkirche


Dreischiffige spätgotische Wehrkirche,
teilweise barockisiert,
erbaut 1513

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Sonntagsgottesdienst

8.30 Uhr
  (Juli 2018 – Juni 2019)

bzw. 9.45 Uhr
  (Juli 2019 – Juni 2020)


Vorabendmesse 18.30 Uhr
  (Winterzeit 17.30 Uhr) abwechselnd mit der Nachbarpfarre Obritzberg

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Kanzleistunden

Mittwochs 9 bis 11 Uhr
Donnerstags 15 bis 17 Uhr
Juli und August: nur Mittwochs 8 – 10 Uhr,

T: 02786/2470

 Anfragen und Nachrichten an die Pfarre

 Zu den aktuellen Terminen
(Derzeit sind die Termine aufgrund der Maßnahmen gegen den Coronavirus nur bedingt aktuell. Sämtliche Termine sind für die nächste Zeit abgesagt. Näheres entnehmen Sie bitte gesonderten Hinweisen auf der Pfarr-, Gemeinde- und Diözesanhomepage)
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Wenn Du nicht zur Kirche kommen kannst, kommt die Kirche zu Dir!
Näheres unter diesem Link: 
https://presse.dsp.at/einrichtungen/kommunikation/artikel/2020/die-kirche-kommt-ins-haus
Sie finden hier Hinweise auf Gottesdienste via Radio, TV und Streams aus der näheren und weiteren Umgebung.
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Kirche bietet INFOs und Hilfe in dieser Zeit
Kreuzwegstation / BärnbachAuf diesen Seiten https://www.katholisch.at/corona bietet die Kirche Information und Hilfe in diesen schweren Zeiten an. 
Hinweise auf Gottesdienste im deutschen Sprachraum, und aus Pfarren via Radio, TV und Internet sowie Gedanken zur Fastenzeit und Ostern in Zeiten der Corona-Pandemie sowie Nachrichten aus der kirchlichen Welt sind dort zu finden. 
Ebenso Hilfsangebote aus den Diözesen in Österreich sowie Aussprachemöglichkeiten via Telefon und Email, aber auch Tipps für dein Zuhause in den Zeiten der eingeschränkten direkten Begegnung mit Freunden und Familienmitgliedern.
Habt Hoffnung - und bleiben wir in christlicher Gemeinschaft verbunden!.
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Achtsamkeit und Mitmenschlichkeit neu denken – und leben
Sonnenuntergang am StrandIn den Zeiten von Corona ist vieles verboten - aber vieles hingegen nicht nur erlaubt, sondern sogar gefordert: etwa, den Blick stärker auf den Mitmenschen richten, achtsam miteinander umgehen, einander helfen, miteinander reden (Gott sei Dank gibt es digitale „Hilfsmittel“ wie Handy, SMS, mails, ...) - auch bei räumlicher Distanz.
Vielleicht hilft diese Situation mit, sich wieder mehr der eigenen Verantwortung anderen gegenüber bewusst werden. Nicht nur in diesen Zeiten von Covid 19, sondern auch darüber hinaus: Dass man trotzdem nicht jene Menschen vergisst, die aus Krieg, Verfolgung und Not fliehen müssen, die schutzlos auf Inseln zusammengepfercht sind.
Hat sich da nicht manchmal schon ein Virus in unseren Herzen ausgebreitet? Unachtsamkeit ist immer unmenschlich und unchristlich. Egal wie, wann und wo.
Es ist Zeit, die Achtsamkeit neu zu leben.
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 Lichter der Hoffnung

Kerze„Wer glaubt ist nie allein“. Schon gar nicht in diesen Zeiten der Not durch den Corona-Virus. Sind auch öffentliche Gottesdienste nicht möglich, strömt dennoch eine Welle der Solidarität übers Land:
Viele folgen dem Aufruf der katholischen, evagelischen und orthodoxen Kirche,
täglich um 20 Uhr abends eine Kerze gegen die Gefahren der Pandemie ins Fenster zu stellen und für alle in Not und Gefahr geratenen ein Vaterunser zu beten.
Diese Geste, an der sich viele beteiligen, ist auch ein Zeichen der Gemeinschaft und ein Zeichen, dass das Licht der Hoffnung nicht erlischt.
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Begleiter durch diese Zeit
KirchebuntEs gibt keine öffentlichen Gottesdienste, obwohl Kirche wesentlich Gemeinschaft ist. Diese Einschränkung dient dem Leben. Auch jene, die daheim bleiben und jene, die arbeiten und sich um die Infrastruktur mühen, dienen dem Leben. 
Es geschieht viel im Hintergrund, um in dieser Zeit Leben zu ermöglichen: Produzenten, Verteiler, Pfleger, Ärzte und neben den Entscheidungsträgern der Politik all jene, die über elektronische Medien und Zeitungen Information, Hilfe, Verhaltensweisen und Trost vermitteln.
Sie sind wichtige Begleiter durch diese Zeit.
So unter anderen auch die Kirchenzeitung Kirchebunt, die ab sofort via Internet abgerufen werden kann.
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 In Zeiten der Unsicherheit …

Detail Glasfenster in der Pfarrkirche OberwölblingUnsere Kirche ist alt. Ihre Ursprünge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Ihre Mauern haben in den vergangenen Jahrhunderten den Menschen des Ortes Schutz und Zuflucht gegeben - vor Überfällen, Kriegen und anderen Bedrohungen. In ihrem Schutz haben Menschen Trost und Zuversicht erfahren, wenn Leid und Seuchen über das Land hinweggefegt sind.
In ihren Mauern haben Menschen geweint und gelacht, haben getrauert und gefeiert. Und sie haben immer wieder neue Hoffnung und Perspektiven erfahren, die sie auch in düsteren Jahren durch die Zeit getragen haben.
Bis heute ist die Kirche ein Ort geblieben, der für die Anliegen der Menschen offen ist. Wenn heute vieles auch nicht mehr in der gewohnten Weise in Gemeinschaft stattfinden kann - ihr Anliegen, Ort des Trostes und der Hoffnung zu sein, ist geblieben. 

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Pfarre ergreift Maßnahmen gegen COVID-19

Oberwölbling, Kirche InnenraumDie Diözese St. Pölten hat Maßnahmen zur Vorbeugung gegen den Coronavirus beschlossen, was sich auch auf die Pfarren auswirkt:
Vorläufig entfallen bis Ostermontag, 13. April alle pfarrlichen Veranstaltungen wie Einkehrtage, Kreuzwege, Runden, Chorproben, Gebetsrunden, usw. – unabhängig von der Zahl der Anwesenden. Achtung: ältere Personen gehören zur "Hochrisikogruppe"!
Die Gottesdienste werden in der nächsten Zeit gänzlich ausfallen. Taufen und Hochzeiten sollen verschoben werden. Begräbnisse werden ausschließlich im Freien am Friedhof sttafinden. Requien werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Darüber hinaus gibt keine Mundkommunion und und auch die Handreichung zum Friedensgruß soll entfallen. Das Weihwasserbecken ist in den kommenden Wochen entleert. Die Kirche wird für persönliche Gebete tagsüber offen gehalten.
Wir bitten, diese Maßnahmen als Vorbeugung zum Schutz des Lebens zu sehen und die sozialen Kontakte in den kommenden Wochen möglichst einzuschränken und an Gottesdiensten über Radio, Internet und TV teilzunehmen. Es sind vor allem ältere Menschen, die zur Hochrisikogruppe gehören! 
Aktuelle Informationen gibt es laufend unter  www.dsp.at/corona 
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Die drei Pestheiligen in unserer Kirche
Die drei Pestheiligen, Pfarrkirche OberwölblingDamals, als die Welt weithin noch mythologisch interpretiert wurde und die naturwissenschaftliche Interpretation in den Kinderschuhen steckte, sah man hinter allem ein direktes Eingreifen Gottes. Viele Ausdrücke davon sind in den Kirchen zu finden.
So befindet sich im rechten Seitenschiff der Pfarrkirche oberhalb des Beichtstuhls ein Gemälde mit den drei „Pestheiligen“ Sebastian, Rochus und Rosalia aus dem 17. Jahrhundert. Damals wurde der Ort von einer Pestepidemie heimgesucht. Die Menschen suchten bei den Heiligen Schutz und Hilfe.
Auch heute kann Vertrauen in den transzendenten Grund unseres Daseins neue Zuversicht geben. Ein paar Minuten in der Stille einer Kirche kann über manche Verzweiflung und Ausweglosigkeit hinweghelfen.
Die Zugänge haben sich geändert – aber das Vertrauen in etwas Höheres als der Mensch im Griff hat kann auch in Zukunft mehr Gelassenheit und neue Hoffnung vermitteln.
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Der Kreuzweg und seine Andacht
Reliefkreuzweg Pfarrkirche OberwölblingDer Glaube hat mit dem Leben zu tun – und so auch der Kreuzweg.
Als „Kreuzweg“ wird der Weg auf der Via Dolorosa in Jerusalem, der dem Leidensweg Jesu nachgebildet ist, bezeichnet. In unseren Kirchen ist er als Bilderzyklus dargestellt.
Ursprünglich gab es 2 Stationen: die Verurteilung Jesu und die Kreuzigung auf Golgotha. Im 14. Jahrhundert führten die Franziskaner Pilger auf diesem Weg Jesu. Diese brachten diese Andachtsform nach Europa. Seit 16. Jahrhundert gibt es 14 Stationen.
Heute gibt es auch modernere Formen, vor allem in Hinblick auf heutige Herausforderungen, etwa mit friedenspädagogischen Impulsen oder mit Blick auf menschliches Leid heute – etwa auf soziale Ungerechtigkeiten im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Leben. 
Denn: der Kreuzweg hat auch heute mit dem Leben zu tun!
In unserer Kirche wird bis Ostern jeden Sonntag um 14 Uhr ein Kreuzweg gehalten.

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 Wölblinger Pfarrfasching

Pfarrfasching 2020Mit Skatches, Liedern und guter Laune fand am Sonntag, dem 26. Jänner der Pfarrfasching statt, der wie jedes Jahr von der Frauenbewegung der Pfarre organisiert und durchgeführt wurde. Die Gäste kamen bei vollem Saal voll auf ihre Rechnung und die Lachmuskeln sowie die Stimmbänder wurden wieder so richtig strapaziert.
Eine Tombola, bei der jedes Los etwas gewinnt, rundete den gelungenen Nachmittag ab.
Seit vielen Jahren ist der Fasching ein fixer Punkt im pfarrlichen Leben, der sich aus dem einstigen „Frauenfasching“ entwickelt hat. In den vergangenen Jahren kommen immer mehr auch Gäste aus den benachbarten Pfarren.  (Foto: Heumesser)

Blasius – ein beliebter „Nothelfer“
Blasius-KerzenDer heilige Blasius ist einer der 14 „Nothelfer“ und gilt heute als Beschützer vor Halskrankheiten und als Patron der Ärzte und Wollweber. Er wurde um 316 als Märtyrer enthauptet.
Über sein Leben ist wenig bekannt. Der Legende nach war er Arzt und Bischof von Sebaste, dem heutigen Sivas im Osten der Türkei. Dort soll er einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod bewahrt haben.
Darauf geht auch das Brauchtum des Blasius-Segens zurück, das seit dem 16. Jahrhundert bei uns verbreitet ist. Am Sonntag, dem 3. Februar wird nach der Messe auch bei uns der Blasius-Segen mit zwei gekreuzten brennenden Kerzen gespendet.
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Vorbereitung auf die Erstkommunion
Erstkommunionkinder 202014 Kinder stellten sich am Sonntag, dem 12. Jänner der Pfarre als Erstkommunionkinder vor. Sie werden sich bis zum Fest Christi Himmelfahrt, dem 21. Mai, in drei Gruppen mit ihren „Tischmüttern“ auf die Erstkommunion vorbereiten.
Die Kommunion wird in der Kirche in Zusammenhang mit Taufe und Firmung gesehen und gehört so zu den „Initionssakramenten“, durch die die Gläubigen immer stärker in die Gemeinschaft der Kirche hineinwachsen. Die volle „Integration“ erhalten die Gläubigen durch die Firmung.    (Foto: Heumesser)
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Sternsinger unterwegs gegen Armut in der Welt
Sternsingergruppe 2020
In Nairobi müssen viele Menschen Tag für Tag einen Überlebenskampf führen. Das Mukuru Centre leistet ihnen „Hilfe zur Selbsthilfe“, die zu einem nachhaltigen Besseren führt. Die Sternsingeraktion der Diözese St. Pölten unterstützt unter anderem auch diese Organisation mit Spenden.
Rund 12.000 Kinder sind der Diözese St. Pölten für diese Aktion dieses Jahr unterwegs. In Wölbling waren 32 Jugendliche in acht Gruppen am 2. und 3. Jänner von Haus zu Haus unterwegs, um für diese Aktion zu sammeln. Seit 1954 haben sich in Österreich insgesamt vier Millionen Kinder und Jugendliche an der Aktion beteiligt.  (Foto:Zvg)
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