Schenkungsurkunde

Schenkungsurkunde von 1033

Im Namen der heiligen unteilbaren Dreifaltigkeit. Konrad, zufolge göttlicher Huld römischer Kaiser Augustus.

Wenn wir erwürdige, dem göttlichen Kult gewidmete Orte zu unserem Trost zu beschenken beschlossen haben, gereicht das nicht nur zu unserem und des Reiches Vorteil, sondern auch zu dem unserer Seele. Daher wollen wir der Gesamtheit der Christgläubigen von heute und in Zukunft kundtun, wie wir zufolge eigener Eingebung, wei auch der Intervention unserer geliebten Gattin, der Kaiserin Gisla und unseres geliebten Sohnes König Heinrichs, außerdem zufolge des treuen Dienstes des ehrwürdigen Bischofs der freisingischen Kirche Egilbert, der außer sonst vielfacher Weise geleisteten Dienste,die er umsonst leistete, seinen Dienst vor allem dadurch vielfach erhöre, dass er unseren einzigen Sohn, den wir seiner Treue anvertraut haben, an unserer Stelle getreu erzogen hat, ihn geliebt hat.

Darum übergeben wir dem Altar der heiligen Jungfrau Maria und des heiligen Bekenners Korbinian, dessen Körper in der Stadt Freising ruht, die Curtis Alarun, die in der Mark und Grafschaft des Markgrafen Adalbert liegt, mit allen rechtlichen und gesetzlichem Zubehör, mit den hörigen beiderlei Geschlechtes, den Arealen, Gebäuden, Äckern, Weingärten, Hugweiden, den bebauten und unbebauten Gebieten, Wiesen, Weiden, Wäldern, Jagden, Mühlen, den Wegen und unwegsamen Teilen, den Zufahrten und Ausgängen, seien sie bekannt oder unbekannt, überhaupt mit aller Nutzung, die irgendwie beschrieben oder benannt werden kann. Wir haben diese Curtis vorhergenannter Kirche von Freising aus unserer Herrschafts- und Besitzgewalt derart in der Gewalt dieser Kirche, als völliges und immerwährendes Eigentum übergeben dass dieser ehrwürdige Bischof Egilbert  und seine Nachfolger ohne Verletzung eines unserer Nachfolger oder Kaiser oder Königs nachher die freie Verfügungsgewalt über den Besitz haben sollen, dass sie ihn verändern oder sonst nach freiem Ermessen rechtmäßig verfügen können. Dass die Unversehrtheit unserer kaiserlichen Übergabe durch alle folgenden Jahrabläufe fest und unversehrt erhalten bleiben, haben wir befohlen, dass diese unserer autoritativ gegebene Anordnung geschrieben und mit dem uns entsprechenden Siegel gefertigt werde.

Wir beide, ich und ebenso mein geliebter Sohn Heinrich, ich durch meine ergebene Intervention, er durch seine Zustimmung und seinen Befehl, jeder in seinem Namen durch sein eigenes Handzeichen bekräftigen.

 

Das Zeichen des gerechtesten römischen Kaisers Konrad

Das Zeichen des glorreichen Königs Heinrich III. 

Ich , Kanzler Burchard  habe an Stelle des Erzkaplans Barto alle überprüft

Gegeben am 14. Kal. Augusti, im Jahre 1033, nach Christi Geburt, im 8. Jahr der Regierung Konrads II., im 7. Jahr der Regierung des Königs Heinrich III. geschehen in Imileb.

Amen


Aus:  Orts- und Häuserchronik Ollern

Herausgegeben von der Pfarrgemeinde Ollern,

Verfasst von Dir JI.Josef Koller, 1983



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