Geschichte der Pfarre

Sie befinden sich hier in einer der ältesten Kirchen des nö. Donauraumes. Der Ort Petzenkirchen gehört zu den frühen Siedlungsgebieten unseres Landes. Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit beweisen dies. Aus einer Urkunde des Jahres 823 geht hervor, dass Ludwig I. dem Passauer Bischof Ländereien "ad Erlafam" übergab. Unter Bischof Berengar hat Passau die Neuordnung der Kirchenorganisation im Donauraumm durchgeführt. Damals wurde wohl auch die bestehende Kirche zur Pfarrkirche (1.014). Petzenkirchen wurde eine Mutterkirche für ein sehr ausgedehntes Gebiet bis Lunz und über die Donau. Aus dem Jahr 1159 gibt es eine Urkunde mit der erstmaligen Nennung des Namens "Pecinchirchen". 

Die Pfarrgemeinde

Die Pfarre Petzenkirchen gehört zur Diözese St.Pölten. Die Diözese hat 424 Pfarren die in 25 Dekanaten ein-geteilt sind. Das Dekanat Ybbs, zu dem Petzenkirchen gehört, besteht aus 12 Pfarren.

Es sind dies: Blindenmarkt (2.116), Erlauf (847) Golling (1.343), Krummnußbaum (1.036), Neumarkt an der Ybbs (1.906), Petzenkirchen (2.718), Pöchlarn (3.113), Säusenstein (872), St.Martin am Ybbsfeld (1.622), Steinakirchen am Forst (4.690), Wieselburg an der Erlauf (5.933), Ybbs an der Donau (3.812).

Der Dechant des Dekanates Ybbs, zu dem Petzenkirchen gehört, ist OSTR.Kons.Rat Franz Dammerer, Pfarrer in Wieselburg.