Pfarrgeschichte

Die barocke Wallfahrtskirche Maria Grainbrunn – geweiht zur Maria Heimsuchung - wurde um 1700 auf den Grundmauern einer alten, gotischen Kirche errichtet. Baumeister war Bartholomäus Hochhaltinger aus Horn. 1674 wurde Maria Grainbrunn erstmals als Wallfahrtsort erwähnt und 1783 zur Pfarrkirche erhoben. Am Hochaltar befindet sich eine spätgotische Muttergottes mit dem Jesuskind, das eine Birne hält, links die heilige Margareta mit Drachen, rechts die heilige Barbara mit Turm dargestellt. An den Seitenaltären befinden sich die Ölgemälde „Maria Heimsuchung“ und „Josefi – Altar“, sowie die seltene Darstellung der Großeltern Jesu, Joachim und Anna.
Ein wertvolles Tafelbild von 1517 zeigt Maria mit dem Jesuskind auf Goldgrund. Das Kind hält in der Hand den „Mohnzuzzel“, auf der anderen sitzt ein Zeisig. Maria hält in der linken Hand einen Apfel.
Die elegante Brüstungsorgel der Orgelbauerdynastie Gatto aus St. Pölten wurde 1838 errichtet. Jede einzelne Pfeife ist im Original erhalten.
Ein besonderes Erlebnis sind die Fatimafeiern, die es seit 40 Jahren gibt. Sie werden von Mai bis Oktober jeden 13. des Monats in der Wallfahrtskirche abgehalten und finden mit einer Lichterprozession zur Bründlkapelle ihren Abschluss.