Aktuelles

 

„Lichter der Hoffnung"
leuchten in ganz Österreich

Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen.

Die Gläubigen aller Konfessionen werden eingeladen, ab Samstag täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vater Unser zu beten.

Das ist das Gebet, das allen Christen, unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit, gemeinsam ist.

Bischof Alois Schwarz: „Wir antworten mit unserem Gebet auf die Hauptabendnachrichten, wir erzählen Gott von unseren Sorgen und Freuden, und verbinden uns in einem engen Gebetsnetz über ganz Österreich. Ein gemeinsames Vater Unser und ein anschließendes Segensgebet oder ein paar persönliche Worte, tragen uns in den Abend.“

"Christinnen und Christen wissen sich im Gebet weltweit verbunden über Grenzen hinweg, auch über solche, die durch diese Pandemie gesetzt werden", so der lutherische Bischof Michael Chalupka: "Räumlich getrennt sind wir für einander da und schenken einander Trost durch den Schein des Lichts."

Metropolit Arsenios betont für die orthodoxe Kirche in Österreich: "Wir beten räumlich getrennt aber mit den Herzen verbunden und über alle kirchlichen Grenzen hinweg zu unserem Herrn und Gott, uns alle zu beschützen und zu stärken, die Kranken zu heilen, den Ärzten und Krankenpflegern Kraft zu schenken und uns Seine reiche Gnade zu schenken.“

 

 

BRIEF UNSERES PFARRERS GREGOR SLONKA

 

Als Kirchengemeinschaft tragen wir die Sorge für das Gemeinwohl in unserem Land mit.

Wir wollen überlegen, wie wir in diesen Tagen, trotz Reduktion der Sozialkontakte "geistig-geistlich" zusammenrücken können.

Kommunikation und Kontakt müssen aufrecht erhalten bleiben. Die Sorge füreinander und gerade für diejenigen, die es jetzt am dringendsten brauchen, darf nicht enden.

Gottes Geist mache uns mutig und erfinderisch, neue Formen auszuprobieren!

Beten wir gemeinsam für Kranke, Pflegende, Ärztinnen und Ärzte und für alle, die verantwortungsvolle Aufgaben zu tätigen haben.

Ich schließe Sie alle in meine Gebete ein und wünsche viel Kraft und Zuversicht in dieser Zeit.

DIE  QUELLE  UNSERER  HOFFNUNG  IST  GOTT.

Ihr Pfarrer Gregor Slonka

 

 

 

Bischöfliche Anordnung für die Pfarren, Kirchenrektorate und andere

Einrichtungen in der Diözese St. Pölten

 

Aufgrund der Gespräche der Österreichischen Bundesregierung mit Kirchen- und

Religionsvertretern, darunter Vertretern der Österreichischen Bischofskonferenz vom Donnerstag, 12. März 2020 ordnet der Bischof in Bezug auf die CoronaPräventionsmaßnahmen folgende Bestimmungen für die Diözese St. Pölten an: 

 

Diese neuen Maßnahmen gelten ab Montag, 16. März 2020 bis vorerst Freitag, 3. April

2020.

 

        Die Kirchen und Kapellen in der Diözese St. Pölten bleiben zum persönlichen Gebet offen. Die Weihwasserbecken sind zu leeren.

        Die Priester sind aufgerufen, täglich die in der Einleitung des Messbuches (n. 209ff) angegebene Messfeier ohne Gemeinde zu zelebrieren. Die derzeitigen Umstände sind als „gerechte und vernünftige“ Gründe zu werten, Messen in Stellvertretung und Intention für die Gemeinde und die Menschen zu feiern.

        Alle öffentlichen Gottesdienste werden ausgesetzt (Eucharistiefeiern, Wortgottesfeiern, Kreuzwege und andere Andachten).

       

 
  

Die Pfarrer und Kirchenrektoren sind eingeladen, nach eigenem Ermessen das Allerheiligste für die persönliche Anbetung auszusetzen. 

        Das persönliche Gebet wie auch das Gebet in der Familie sollen gerade in diesen Tagen der vorösterlichen Zeit besonders gefördert werden. 

        Die Gläubigen sind eingeladen, die täglichen Gottesdienste über Internet, Radio und Fernsehen mitzufeiern; hierzu werden Informationen bereit gestellt.

        Weiters dürfen keine öffentlichen kirchlichen Versammlungen stattfinden. 

        Trauungen und Taufen sind ausnahmslos zu verschieben.

        Für die Verabschiedung von Verstorbenen, gilt, dass diese nur im Rahmen einer Feier am Friedhof, also im Freien, und nur im engsten Kreis stattfinden darf. 

Das Requiem darf erst nach Aufhebung sämtlicher Maßnahmen im Zusammenhang mit den Präventionsmaßnahmen gegen das Corona-Virus gefeiert werden. 

        Die Krankenkommunion - besonders in der Zeit vor Ostern - ist auf Wunsch der Betroffenen möglich.

        Ab sofort sind ALLE pfarrlichen und überpfarrlichen Veranstaltungen in den Pfarren der Diözese St. Pölten, unabhängig von der Anzahl der Beteiligten, abzusagen. Beispiele dafür sind: PGR-Sitzungen, Pfarrcafe, Fortbildungen, Seminare, Klausuren, Kirchenchorproben, Einkehrtage, Vorträge, Konzerte, Seniorenrunden, Fastensuppenessen, Elternabende, Eltern-Kind-Gruppen, Jungscharstunden, Ministrantenstunden, Vorbereitungsstunden für die Sakramente.

           

Auf die seitens der Diözese bereits empfohlenen Hygienemaßnahmen wird verwiesen: 

        Sorgfältiges Händewaschen.

        Türklinken und Handläufe in und am Kirchengebäude sowie häufig berührte Oberflächen wie die Oberseite der Kirchenbänke sind generell in Zeiten erhöhten Infektionsaufkommens regelmäßig zu reinigen.

Diese Bestimmungen sind den Gläubigen durch Aushang im Schaukasten und über die pfarrlichen Medien zeitnah mitzuteilen.

Empfehlung:

        Der Parteienverkehr in Pfarrkanzleien während dieser Zeit sollte sich nach Möglichkeit auf Telefonate und Emailverkehr beschränken.

        Der Pfarrer, Moderator bzw. Provisor kann zur bestmöglichen Umsetzung der Anordnungen den Vorstand des PGR beiziehen (Ausnahme zur genannten Absage von Veranstaltungen).

 

Die Ordensgemeinschaften und andere spirituelle Gemeinschaften sind verpflichtet, sich in ihrer Verantwortung den Maßnahmen der Diözese anzuschließen.

 

Sollten die Maßnahmen nicht am 3. April 2020 enden oder zwischenzeitlich andere Vorgaben gemacht werden, werden zeitgerecht weitere Regelungen bekannt gegeben, vor allem was die Feier von Karwoche und Ostern betrifft. 

 

 

St. Pölten, am 13. März 2020

Zl.O-267/20

 

 

             Dr. Gottfried Auer e.h.                                           +Alois Schwarz e.h.

                 Ordinariatskanzler                                                                   Bischof

 

                                                                               

 

BISCHÖFLICHE ANORDNUNG

Hinsichtlich der Verordnung der Bundesregierung in Bezug auf Präventionsmaßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus gilt seit 11. März bis vorerst 3. April 2020:

Die Gottesdienste und die seelsorgliche Betreuung sollen so gut wie möglich weitergehen, wobei die Vorgaben der Bundesregierung einzuhalten sind. Bei Gottesdiensten in Kirchen dürfen demnach nicht mehr als 100 Personen mitfeiern.

Der Bischof erteilt die Dispens von der Sonntagspflicht, sollte der Besuch des Sonntagsgottesdienstes aufgrund der derzeitig notwendigen Umstände nicht möglich oder angeraten sein.

Auch bei Begräbnissen gelten die Vorgaben hinsichtlich der Personenobergrenzen, genauso wie bei Taufen und Hochzeiten.

Im selben Zeitraum sind ALLE pfarrlichen und überpfarrlichen Veranstaltungen in den Pfarren der Diözese St.Pölten, unabhängig von der Anzahl der Beteiligten abzusagen.

Bischof Schwarz und das Ordinariat erinnert an das Gebet für Kranke, ebenso für Pflegende, die Apotheker- und Ärzteschaft und all jene, die sich derzeit in besonderem Maß für das Gemeinwohl einsetzen.

 

 

Einladung: Reise nach Armenien und Georgien

Christliches Kulturerbe zwischen Ararat und Kaukasus

Armenien und Georgien Reise

 

BABY-Frühstück im Pfarrzentrum Sieghartskirchen -entfällt derzeit

Herzliche Einladung an alle Mütter/Väter und Kinder (0-3 Jahre)!

Jeden 2. Mittwoch um 9:00 h (Termine unter " Gruppen der Pfarre"- " Babytreff" ersichtlich)

 

 

 

Besucherzähler