Pfarrkirche Sieghartskirchen


Die Kirche steht erhöht in mitten des Friedhofes und ist ein großer spätromanischer Bau. Die ältesten noch erhaltenen Teile aus 1260 sind der Westturm mit dem Trichterportal und das Langhaus.

Kirche  Altarbild


Die Kirche ist zu Ehren der Hl. Jungfrau und Märtyrerin Margaretha von Antiochien geweiht. Sie ist im großen Bild im Presbyterium dargestellt. Im Gefängnis erschien ihr ein riesiger Drache, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen rettete sie. Sie wurde bei einer Christenverfolgung enthauptet.


Sie gilt als Patronin der Bauern, Hirten, Jungfrauen, Mädchen und der Fruchtbarkeit. Sie wird bei Krankheiten und Wunden angerufen. Ihr Gedenktag, also unser Kirchweihfest, ist am 20. Juli.


An der Nordseite ist ein barocker Kapellenanbau mit halbkreisförmiger Apsis, die Rosenkranzkapelle.


Beim Seiteneingang befinden sich die barocken Statuen der Hl. Anna und des Hl. Joachim.


Die Kanzel wurde 1902 in St. Pölten gefertigt. Am Kanzelkorb sind ein Relief mit den vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und drei Engeln mit den Attributen für Liebe, Glaube und Hoffnung.


Gegenüber der Kanzel im Stuckrahmen ist ein Wandschrein mit einer Kopie der Altöttinger Madonna.


Es gibt 2 schräggestellte, kleine, spätbarocke Seitenaltäre aus rotem Stuckmarmor mit Ölbildern. Links die Hl. Maria als Fürbitterin der armen Seelen und rechts der Hl. Florian. Der Florianialtar ist seit der Innenrenovierung 1971 Sakramentsaltar mit dem Tabernakel, der Hochaltar wurde zum Volksaltar umgebaut.


An der Langhausdecke befinden sich drei Fresken mit den Darstellungen: „Anbetung des Allerheiligsten“, „Anbetung des Jesukindes in der Krippe“ und „Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten“. An der linken Chorwand befinden sich 4 spätbarocke Statuen der Hl.Sebastian, Hl. Antonius, Hl. Josef und Hl. Donatus.


Das Altarbild wird flankiert rechts durch den Hl. Johannes von Nepomuk und links durch den Hl. Vincenz Ferrier.

 

 Innenraum  Ogel   Taufkapelle  


Die neue Orgel wurde 1995 bis 1997 von der Orgelbau-Firma Heftner, erbaut. Sie besitzt 1300 Pfeifen, verfügt über insgesamt 25 Register, davon sind 22 klingend, aufgeteilt auf zwei Manualen und Pedal.

(aus Kirchenführer Johanna und Gerhard Beer, 2020)