Matrikenbücher

Matrikenbücher – Quellen kirchlichen Lebens und staatlicher Verwaltung:


Als Folge der Reformbeschlüsse des Konzils von Trient wurde in den Pfarren mit der Aufzeichnung der gespendeten Sakramente in Form von Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern begonnen. Neben der religiösen Funktion waren diese dann lange Zeit die einzigen Verzeichnisse, die die Entwicklung der Bevölkerung einer Pfarre dokumentierten. Sie liefern Basis für vielfältige historische Fragen. Mit der Zeit der Aufklärung Ende des 18. Jhdts. wurden aus den ursprünglich aus rein religiösen Motiven geführten Büchern auch staatliche Personenstandsregister, was in Österreich bis 1938, in Bayern bis 1875 Gültigkeit hatte.


In der Diözese St. Pölten ist es gelungen die Matrikenbücher bis zum Jahr 1938 vollständig zu digitalisieren und unter Einschränkung der durch das Personenstandsgesetz vorgeschriebenen Frist von 100 Jahren über das Internet zugänglich zu machen.


www.matricula-online.eu


Beteiligte Institutionen:


·                          Diözesanarchiv St. Pölten (www.dasp.at)


·                          Erzdiözese Wien, Erzbischöfliches Ordinariat (www.erzdioezese-wien.at)


·                          Diözese Linz (www.dioezese-linz.at) in Kooperation mit OÖ. Landesarchiv


·                          Archiv des Bistums Passau (www.archiv.bistum-passau.de)