Sonntagspredigt

Sonntag: 10.Juli (Fußball-Europameisterschaft)

Liebe Leserin und Leser unserer Homepage! 

Momentan ist die Fußballeuropameisterschaft aktuell. Viele Menschen sprechen darüber. Sind Sie fußballbegeistert? Haben Sie Interesse an dieser internationalen Meisterschaft? Oder ist Ihnen dieses Sportereignis ziemlich egal?

Für Sportbegeisterte hat es schon manchen Nervenkitzel gegeben. Für andere bedeuten diese Ereignisse die „wichtigste Nebensache der Welt“. 

Ich möchte nun mit dem Phänomen „Fußball“ Vergleiche anstellen. Es liegt im Wesen des Menschen, dass er das Leben meistern will. Er möchte erfolgreich sein. Der Fußballer will gewinnen. Wir als Menschen wollen ebenfalls im Alltag des Lebens Sieger sein. Wie kann das gelingen? 

Man benötigt eine gute Kondition. Die Fußballer brauchen eine starke körperliche Verfassung. Für uns Christen ist die innerliche Kondition von Wichtigkeit. Dadurch können wir Müdigkeit und Misserfolge in den Griff bekommen.

Als Christen sollen wir uns von Jesus stärken lassen, denn manchmal sind wir kraftlos, mutlos und enttäuscht.

Der Herr will uns seine Hilfen anbieten: das Gebet und vor allem die hl. Sakramente. Es sind übernatürliche Hilfsmittel, die uns Gott schenkt. Diese sollen unsere „gläubige Kondition“ stärken und beleben.  

Im Fußball wie im Leben kann man nur gewinnen, wenn die Mannschaft gut ist und zusammenhält. Einzelspieler und Egoisten können allein nicht den Erfolg bringen.

So auch im Christentum: wir sind eine Gemeinschaft. Seit dem Pfingstereignis hat sich in konkreter Form die Kirche gebildet. Als Kirche sind wir eine Gemeinschaft. Jeder von uns hat verschiedene Fähigkeiten, die wir für die anderen einsetzen sollen. Man hat verschiedene Aufgabenbereich, die wir zum Wohl der Mitmenschen ausüben wollen.

Ähnlich beim Fußballspiel: Es gibt Stürmer, Verteidiger, Mittelfeldspieler  und Tormann. Jeder hat seine Aufgabe, jeder ist dabei verschieden.  

Dies kann man auf die Kirche übertragen:

Manche müssen Stürmer sein. Diese sollen neue Wege finden, um die Gemeinschaft zum Sieg zu führen. Ähnlich hat es der Apostel Paulus gemacht.

Einige sind Verteidiger. Das gute Alte bewahren und es beschützen ist ihre Aufgabe im Reiche Gottes.

Manche müssen Mittelfeldspieler sein, das Bindeglied zwischen Stürmer und Verteidiger. In der Kirche brauchen wir Menschen, die Brücken bauen und die ausgleichend wirken.  

Natürlich benötigt jede Gemeinschaft einen ruhenden Pol, der Sicherheit und Kompetenz ausstrahlt. Beim Fußball ist es der Tormann und vor allem der Teamchef.

Als Christen haben wir auch einen Teamchef, nämlich Jesus. Er sagt uns, was wichtig ist, wie man das Leben führen soll. Wenn wir seinen Anordnungen und seinen Vorstellungen folgen, dann werden wir siegreich sein.  

Eines ist noch zum Überlegen: die Zuschauer, die sog. „Fan-Gemeinde“. Meistens sind diese sehr laut, sie drücken ihre Begeisterung aus.

Als Christen müssen auch wir unsere Begeisterung zeigen. Wir brauchen unsere Überzeugung nicht verstecken. Oft haben die Fußballanhänger bemalte Gesichter oder Kleider. Auch in unseren Gesichtern bzw. durch unseren Lebensstil soll erkennbar sein, dass wir gläubige Menschen sind.  

Momentan wird unter den Menschen und in den Massenmedien viel über die Fußball-Europameisterschaft gesprochen. Man wird über die neuesten Meldungen informiert, Inhalte und Kommentare werden vermittelt.

Ähnlich soll es uns Christen am Herzen liegen, die Inhalte unseres Glaubens bekannt zu machen. Im Evangelium steht, was Jesus in seiner Botschaft verkündet hat.

Weisen wir hin, dass das Reich Gottes schon angebrochen ist! Setzen wir uns ein für die Kranken, für den Lebensschutz und gegen die Todeskultur! Das heutige Sonntagsevangelium vom Barmherzigen Samariter fordert uns dazu markant auf.  

Freuen wir uns, dass wir das Volk Gottes sein dürfen. Bekennen wir uns dazu! Leben wir unsere Berufung als Christen! Der Herr will, dass wir als seine Boten in der Welt von heute wirken. Bitten wir, dass die Zahl der Arbeiter im Reich Gottes immer größer wird, denn die Ernte ist groß. Erkennen wir, dass der Herr auch jeden von uns ausersehen hat, als sein Bote in der Welt von heute in seinem Namen zu wirken.  

Dompfarrer Norbert Burmettler

 

 

 

Gottesdienstzeiten

Sonntag:
09:15 - 10:30 - 11:45 Uhr

Samstag:18:30 Uhr
Vorabendmesse


Wochentags:
Mo-Sa 7:00 u. 8:00 Uhr
Di, Do, Fr 18.00 Uhr

Laudes:
Di-Do 7.30 Uhr

Vesper:
Mi 18.00 Uhr

Schriftstellen v. Sonntag

Sonntagspredigt

Sonntagsblatt
Aktuelles dieser Woche