Pfarrer

P. Pius  Maurer


Hier möchte ich ein wenig von meinem bisherigen Lebenslauf erzählen:

Geboren bin ich 1971 im Krankenhaus Eggenburg.
Ich stamme aus Unterdürnbach, einem 200-Seelen-Ort in der Großgemeinde Maissau (Bezirk Hollabrunn, Weinviertel), wo meine Eltern und jetzt mein Bruder eine Landwirtschaft (vor allem Wein- und Ackerbau) betreiben.

Schon als Kind wollte ich Priester werden. Vor allem das Ministrieren hat mich als Kind sehr begeistert.
Am 19. August 1989, mit 18 Jahren, bin ich in das Stift Lilienfeld eingetreten.

      
P. Pius

Weil meine Heimatpfarre Unterdürnbach eine Pfarre des Stiftes Lilienfeld ist, gab es für mich schon als Jugendlicher Kontakt zum Stift Lilienfeld.

Meine theologische Ausbildung erhielt ich in Heiligenkreuz (2 Jahre), an der Hochschule Sant`Anselmo in Rom (5 Jahre) und bei einem ökumenischen Studienjahr in Jerusalem (8 Monate).
Dass mir dieser Studienweg ermöglicht wurde, dafür bin ich dem Stift Lilienfeld sehr dankbar.

Am 22. Juni 1996 hat mir Erzbischof Christoph Schönborn, der damals noch nicht Kardinal war, im Wiener Stephansdom die Priesterweihe gespendet.
Zwei Wochen danach, am 7. Juli 1996, bereitete mir meine Heimatpfarre Unterdürnbach eine eindrucksvolle Primizfeier. Diese beiden Tage waren Höhepunkte in meinem Leben.

Bald nach meiner Priesterweihe erhielt ich eine erste Anstellung als Kaplan von Lilienfeld.
Seit 1998 bin ich für die Ausbildung der jungen Mönche im Stift Lilienfeld zuständig (als Novizenmeister).
Einige Zeit habe ich die Gäste im Stift Lilienfeld betreut (als Gastmeister).
Seit 2005 bin ich Prior im Stift Lilienfeld.

Weil mich Liturgiewissenschaft und Geschichte sehr interessieren, habe ich nach meinem theologischen Grundstudium ein Spezialstudium begonnen, das ich 2002 in Sant`Anselmo (Rom) mit dem Doktorat beenden konnte.
Seit 2005 unterrichte ich an der Hochschule St. Pölten und zeitweise auch an der Hochschule Heiligenkreuz das Fach "Liturgie".

Ab und zu mache ich liturgiewissenschaftliche und geschichtliche Forschungen, die ich dann jeweils mit großer Leidenschaft betreibe und irgendwo (in Zeitschriften, Büchern oder im Internet) veröffentliche.

Weitere Hobbys sind das Bergwandern, Radfahren, im Sommer vor allem Mountain-Bike-Fahren, im Winter (wenn wir Schnee haben) Skitouren-Gehen.

Seit dem 1. Dezember 2011 bin ich Pfarrer (offiziell: Excurrendo-Provisor) von Traisen, seit dem 1. September 2012 zusätzlich Pfarrer von Lilienfeld.

In meinem Leben ist der Glaube an Gott wirklich ein tragendes Fundament geworden.
Der Glaube an Gott hat für mich sehr viel mit Gottvertrauen und mit der ständigen Liebeszusage von Gott her zu tun.
Der Glaube führt mich auch zu einer sehr positiven Lebenseinstellung, trotz aller Herausforderungen und Probleme des Lebens.
Der Glaube ist für mich die Seele bei allen liturgischen Feiern und bei all meinen Gebeten.

Gleichzeitig ist es mir eine große Freude, mit Menschen zu tun zu haben und auf sie einzugehen. Immer wieder kann ich als Seelsorger Menschen in irgendeiner Form helfen: durch Zuhören, Reden, Bringen von geistlichen Hilfen. Mir ist es dabei sehr wichtig, menschlich zu sein, keinen Druck auf meine Mitmenschen auszuüben, sondern sie in Toleranz so anzunehmen wie sie sind, und sie auf dem Weg zu Gott hin zu unterstützen.
Als Pfarrer hat man auch viel zu organisieren, was ich grundsätzlich schon auch gerne mache, aber im Bewusstsein, dass ich niemals alle Aufgaben einer Pfarre alleine erledigen kann. Ich brauche immer viele gute Mitarbeiter(Innen). Meinen Mitarbeiter(Inne)n bin ich sehr dankbar.