Don Bosco Fest

Seit 1975 wird die Pfarre Winklarn von den Salesianern Don Bosco aus Amstetten Herz-Jesu betreut.

Am letzten Sonntag im Jänner findet ein Festgottesdienst zu Ehren Don Boscos statt.

Bei diesem Gottesdienst werden sich heuer die Firmlinge vorstellen und auch die Messe mitgestalten.

Anschließend findet ein Pfarrkaffee im Gemeindesaal statt.

 

Das Leben des heiligen Don Bosco

Am 16. August 1815 wird Johannes Bosco in dem kleinen Dorf Becchi in Italien geboren. Sein Vater stirbt nach zwei Jahren. Seine "Mama Margareta" kümmert sich alleine um Johannes und seine zwei älteren Brüder Antonio und Josef. Er ist ein guter Turner und kann auch zaubern. Schon als Kind hat er einen Traum: Wenn er groß ist, will Johannes am liebsten Priester werden.

1846 hat sich sein Herzenswunsch nach viel Arbeit erfüllt: Seit fünf Jahren ist Johannes Priester. Er wird jetzt "Don Bosco" gerufen. Weil er sieht, dass viele Kinder und Jugendliche alleine auf der Straße leben, gründet er in Turin ein Haus, wo sie spielen, lernen und auch gemeinsam beten können. Dieses Haus steht noch heute im Stadtteil Valdocco und wird "Oratorium" genannt.

1859 wird Don Bosco für viele Jugendliche zum Vorbild. Er gründet Schulen und Werkstätten für Lehrlinge und hilft ihnen bei ihrer Ausbildung. In diesem Jahr fragt Don Bosco einige junge Männer aus dem Oratorium, ob sie für immer mit ihm zusammenarbeiten wollen. Am 18. Dezember gründen sie die Ordensgemeinschaft der "Salesianer Don Boscos".

1872: Maria Mazzarello ist eine junge Frau, die sich sehr für junge Mädchen einsetzt. Sie leitet eine Nähschule und ein Kinderheim. Don Bosco hilft ihr bei der Gründung einer eigenen Gemeinschaft. Heute arbeiten die Don Bosco Schwestern in 90 Ländern der Welt.

1875: Viele Männer schließen sich den Salesianern an. Viele gehen in fremde Länder. Die ersten zehn brechen 1875 von Italien nach Argentinien auf. Heute leben in mehr als 130 Ländern der Welt Salesianer Don Boscos.

Am 31. Jänner 1888 stirbt Don Bosco. Nach vielen Jahren voller Arbeit haben seine Kräfte nachgelassen. Zuletzt grüßt er seine Jugendlichen: "Sag, dass ich im Himmel auf sie warte."

1934: Don Bosco war ein guter Mensch. Die Kirche erkennt das an und sagt, dass er ein "Heiliger" ist. Das erklärt der Papst am 1. April in Rom. Tausende Menschen haben damals dieses Fest im Petersdom mitgefeiert und sich gefreut.