Don Bosco Sr. Hildegard Litzlhammer

Unsere Pfarre unterstützt seit vielen Jahren die

Don Bosco Sr. Hildegard Litzlhammer

Der Missionskreis ist sehr bemüht, durch verschiedene Aktivitäten (z.B. Fastensuppe, Adventkranzverkauf) die speziellen Projekte von Sr. Hildegard in Kinshasa zu unterstützen.

 

 

Sr. Hildegard in Winklarn

Sr. Hildegard zu Besuch in Winklarn (Bild mitte)

 

Sr. Hildegard freut sich sehr über die Unterstützung aus ihrer Heimat. Sie betreibt im Kongo auf einem in Zentrumsnähe gelegenen Grundstück eine Schule mit Internat, in der jährlich 50 bis 60 Schülerinnen mit der ersten Klasse beginnen, von denen wieder knapp die Hälfte auch im Internat wohnen. Auf dem gleichen Gelände liegt das Cafe Mozart, das gut angenommen wird. 
Ein eigenes kleines Kraftwerk mit angeschlossenem Trafo sorgt für eine verlässliche Energieversorgung. Es sind im nunmehrigen Bereich Schule, Internat, Cafe bereits 40 Angestellte und 12 Lehrkräfte tätig, die von vier Ordensschwestern geführt werden.

Aktuell ist der Aufbau eines Friseurgeschäftes mit Berufsschule im Gange. Alles mit dem Hintergrund, jungen Mädchen, meist Straßenkindern, eine Chance für ein geordnetes Leben mit einem eigenen Einkommen zu geben.

 

Schwester „Cafe Mozart“ zu Besuch bei Bischof und Missionsstelle

Berufsschulen für Mädchen in Kinshasa

Die aus Eggerding stammende Don Bosco Schwester (FMA) Hildegard Litzlhammer lebt und wirkt seit vielen Jahren in der Dem. Rep. Kongo. Die Ordensgemeinschaft führt in der 10 Mio. Stadt Kinshasa eine Schule mit Kindergarten für 2000 Kinder. In der Ordensgemeinschaft sind aktuell noch 10 europäische Missionarinnen tätig, die Leitung haben schon großteils einheimische Schwestern übernommen.

Die Tatsache, dass Mädchen trotz Schulbildung oft nach der Schule keine Arbeit finden, brachte Sr. Hildegard dazu, sich Gedanken bzgl. einer Ausbildung für ein Handwerk zu machen. Der Beruf der Näherin oder Schneiderin fiel aus, da Kinshasa derzeit von Billigware aus China überschwemmt wird. Schließlich fiel die Entscheidung für eine Berufsausbildung der Mädchen zur Bäckerin und Konditorin. Finanziert wird die dreijährige Ausbildung zu einem guten Teil über das Cafe Mozart im Zentrum von Kinshasa. Die reiche Schicht der Großstadt trägt somit indirekt zur Ausbildung der Mädchen aus armen Verhältnissen bei, getreu Don Bosco selbst, der ebenso immer reiche Gönner an seiner Seite hatte, die seine Arbeit für die Jugend unterstützten. Demnächst soll der neue Berufszweig der Friseurin dazu kommen, in weiterer Zukunft eventuell auch jener für Massage und Fußpflege.

Jene Mädchen, die auch in der Obhut von Sr. Hildegard leben – aktuell 15 – wurden teilweise schon als Sechsjährige aufgenommen. Aus armen Familien kommend und teils verstoßen konnten die Mädchen wohlbehütet aufwachsen und eine Ausbildung erfahren wie sie in der Dem. Rep. Kongo keineswegs selbstverständlich ist. Dennoch kommt für die Schwester immer wieder zum Vorschein, dass den Mädchen eine Familie – welche im Land von hohem Wert ist – fehlt. Sr. Hildegard freut sich aber darüber, dass heute bereits einige der ersten Mädchen gut verheiratet oder verlobt sind.

Wenn sich Sr. Hildegard Litzlhammer heute auch nicht mehr als die Jüngste fühlt, so hat sie doch noch ein besonderes Anliegen vor Augen, das sie umsetzen möchte. Sie will noch eine Grundschule bauen für etwa 1000 Kinder, in der sehr arme Kinder aufgenommen werden sollen, die ansonsten nie eine Schule besuchen können.

All die Projekte, die Sr. Hildegard in der Dem. Rep. Kongo bis heute umsetzen konnte, waren zu einem beachtlichen Teil nur mit der hilfreichen Unterstützung aus Österreich möglich. Über diese Hilfe ist sie bis heute äußerst froh und dankbar.

 

Sr. Hildegard m. Bischof

Sr. Hildegard trifft Don Bosco Bischof Ludwig Schwarz